Da soll noch einer sagen, Fußballer bekommen keine Extrawürste. Um den seinen Torjäger bei Laune zu halten, richtet Trabzon Alexander Sørloth ein eigenes Quarantäne-Quartier ein – Lieferung der täglichen Hausmannskost und Heimkino inklusive.

Nachdem sich Alexander Sørloth nach der Bekanntgabe der vorübergehenden Aussetzung des Spielbetriebs für ein paar Wochen in die norwegische Heimat verabschiedete, ist er seit dem 22. April wieder in der Türkei. Per Privatjet kehrte der Süper-Lig-Bomber (19 Tore) ans Schwarze Meer zurück, wo er sich vorschriftsgemäß nun für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begibt. Trabzonspor hat für den 14-tägigen Hausarrest aber vorgesorgt und dem Norweger eine echte Wohlfühloase geschaffen.

Neben zahlreichen Fitness-Geräte wie einem Laufband, einem Fahrrad, einem eigenen Zirkel-Parcour sowie Stretching-Funktionen soll sich Sørloth vor allem in seiner Freizeit möglichst nicht langweilen. So richteten die "Bordeaux-Blauen ihrem Tor-Garanten eine Heimkinoanlage mit unbegrenztem Zugang zu Millionen Filmen ein. Für den Entertainment begeisterten Stürmer, der als Film-Liebhaber gilt, die perfekte Ergänzung für den Quarantäne-Alltag. Auch die bei Fußballern handelsübliche Playstation mit dem Spiel FIFA darf natürlich nicht fehlen. Selbst um den Einkauf von frischem Obst und Gemüse sowie den speziellen Zutaten für eine ausgewogene Ernährung eines Profi-Sportlers kümmert sich ein gesonderter Klub-Mitarbeiter.
Alexander Sørloth lebt derzeit wahrlich in einem goldenen Käfig.