Die Kaderplanungen bei Galatasaray für die kommende Saison laufen auf Hochtouren. Wie groß der wirtschaftliche Schaden des Corona-Virus sein wird, ist noch ungewiss. Fest steht aber wohl, dass man sich von einigen namhaften Leistungsträgern trennen muss, um Geld einzunehmen. Verkäufe brauchen die Löwen, denn nur so können sie sich ihren Wunschspieler Henry Onyekuru leisten, den sie derzeit nur ausgeliehen haben.

Von einigen Abhängen hört und liest man derzeit, selbst langjährige Spitzenspieler wie Fernando Muslera muss wohl um seinen Platz bangen. Die Corona-Krise trifft die Süper Lig und Rekordmeister Galatasaray mit voller Wucht. Die Löwen werden gezwungen sein, Einsparung im Kader vorzunehmen. Wer bringt Einnahmen? Die Spieler, die internationale Bekanntheit erlangt haben. Man möchte Geld für neue Stars zur Verfügung haben, außerdem steht die feste Verpflichtung von Henry Onyekuru ganz oben auf der Wunschliste. Den 22-jährigen Nigerianer liehen die Löwen erst im Januar dieses Jahres von der AS Monaco aus. Nur 750.000 Euro Gebühr wurden dafür fällig, nun möchte Gala ihn langfristig unter Vertrag nehmen.

Senkt Monaco die Summe?

Die meisten Leih-Spieler werden nach dieser Saison zurück müssen, doch Onyekuru möchte man unbedingt behalten. Damit dieser Plan aufgeht, muss sich Gala allerdings mit den Franzosen einig werden, was die Ablöse betrifft. 13 Millionen Euro stehen im Raum, zu viel in Anbetracht der aktuellen Krisen-Situation. Daher hoffen die Löwen auch, dass Monaco den Preis auf eine einstellige Millionensumme senken wird. Das allerdings reicht nicht aus. Um sich den Nigerianer tatsächlich leisten zu können, plant man mit den Verkäufen von Maicon und Alex Telles, hier erhofft man sich circa drei Millionen Euro. Für den Linksaußen würde Gala den Kader ganz schön umkrempeln, sollten die Monegassen finanziell einlenken, könnte man ihn bald langfristig an den Verein binden.