Mit etwas Glück, aber auch starkem Willen hat Fenerbahçe den Rückrundenauftakt der Süper Lig spät doch noch erfolgreich gestalten können. Gegen den starken Aufsteiger Göztepe brauchte er hierfür aber schon die Nachspielzeit – und ein Eigentor.

Fenerbahçe startete überlegen gegen die auswärtsstarken Gäste – und hatte durch Giuliano die erste Hundertprozentige: Der Brasilianer tauchte frei vor dem Gästetor auf, und setzte das Leder an die Latte. Kurze Zeit später war es dann jedoch soweit: Nach einer Ecke traf Fernandao (15.) zur nicht unverdienten Führung.

Göztepe schlägt zurück

Doch die "Kanarien" versäumten es nachzulegen, was sich Mitte der zweiten Halbzeit rächen sollte. Mit einem der ersten Gästeabschlüsse traf Winterneuzugang Biyogo Poko (59.) zum Ausgleich. Vorausgegangen war eine Slapstick-Einlage der Fenerbahçe-Abwehr.

Fenerbahçe drängte nun auf die erneute Führung, doch reihenweise wurden zum Teil gute Möglichkeiten liegen gelassen. Weder Neustädter, noch Soldado oder Souza stellten auf 2:1, dafür aber Göztepe-Verteidiger Milos Kosanović. In der dritten Minute der Nachspielzeit lenkte der Serbe eine scharfe Flanke unglücklich per Kopf ins eigene Tor und sorgte somit für Ekstase im Şükrü Saracoğlu Stadı.

Durch den Sieg übernahm Fenerbahçe zumindest für eine Nacht die Tabellenführung – allerdings können Galatasaray und Başakşehir natürlich noch im Laufe des Wochenendes zurückschlagen.