Im kommenden Winter fordert der aufgeblähte Fenerbahçe-Kader seine ersten Opfer. Alper Potuk, Tolgay Arslan und Mehmet Ekici sollen den Verein unbedingt verlassen. An Interessenten mangelt es dabei nicht.

Mit über 30 Spielern gehört der Spieler-Kader von Fenerbahçe zu den größten der Liga. Sind alle Spieler einsatzfähig, steht Trainer Ersun Yanal fast wöchentlich vor einem echten Personal-Puzzle. In der kommenden Winter-Transferphase soll das Mammut-Aufgebot der „Kanarienvögel“ deshalb unbedingt verkleinert werden. Sportdirektor Damien Comolli steht dabei vor einigen Härtefällen. Wie türkische Zeitungen berichten wird es für drei Stars ganz besonders schwer: Alper Potuk, Tolgay Arslan sowie Mehmet Ekici.

Wohl keine hohen Ablösesummen möglich

Letzterer wurde bereits zu Saisonbeginn von Yanal aus dem 28-Mann-Kader für die laufende Süper Lig-Saison gestrichen – ein eindeutiges Zeichen, dass Ekici keine Zukunft beim 19-fachen türkischen Meister hat. Vor wenigen Tagen keimte das Gerücht auf, dass ausgerechnet Erzrivale Galatasaray an einer Verpflichtung des zentralen Mittelfeldmannes interessiert sei. Tatsächlich dürften die an Ekici interessierten Klubs jedoch aus einer unteren Schublade: Die Aufsteiger Gaziantep und Denizli sowie Kayseri haben den Ex-Bundesliga-Star demnach auf dem Zettel. Bei Alper Topuk, einer der dienstältesten „Kanarienvögel“, aber schon seit zwei Spielzeiten ohne reele Chance auf einen Stammplatz, seien Gençlerbirliği und Göztepe im Gespräch. Tolgay Arslan habe dagegen Anfragen von Rize und Konya vorliegen. Die dauerhafte Reservisten-Rolle hat jedoch auch seinen Preis. Mehr als zwei bis drei Millionen Euro Gewinn dürften für die drei Wechselkandidaten nicht drin sein.