Von diesem Leihgeschäft hatten sich alle Seiten mehr versprochen. Als Beşiktaş im September bekanntgab, Mohamed Elneny vom FC Arsenal auszuleihen, erhoffte man sich vom Ägypter neue Impulse. Nun keimen Spekulationen auf, die nicht gerade dafür sprechen, dass sich Elneny wirklich wohlfühlt in Istanbul.

Sein Start bei Beşiktaş lief denkbar ungünstig. Gut eine Woche nach seiner Ankunft lief er erstmals in der Süper Lig auf. Es setzte eine 2:3-Niederlage gegen Gaziantep. Obendrein flog der Ägypter mit glatt Rot vom Platz. Daraufhin wurde er für drei Spiele gesperrt. Seit dem achten Spieltag ist er zurück und gehört nun auch zum Stammpersonal der „Schwarzen Adler“ vom Bosporus. Ausgeliehen ist er bis zum Ende der Saison. Sind beide Seiten anschließend voneinander überzeugt, besitzt Beşiktaş eine Kaufoption. Ob der defensive Mittelfeldspieler allerdings in der Türkei bleiben möchte, darf aktuell ernsthaft bezweifelt werden.

Lehnte Milan ab?

Beşiktaş soll nicht die Partei sein, die an einer Zukunft mit Mohamed Elneny zweifelt. Glaubt man Gerüchten aus Italien, soll es der Ägypter sein, der auf keinen Fall länger als ein Jahr in der Süper Lig bleiben möchte. Er will angeblich unbedingt zum AC Mailand wechseln. Sein Berater stand wohl bereits in Verhandlungen, doch die Italiener sehen für Elneny keinerlei Verwendung. Was ist dran an diesen Gerüchten? Bei Beşiktaş spielt er nach seinem unglücklichen Start eine wichtige Rolle. Die Mannschaft möchte unbedingt Meister werden. Sollte er als Schlüsselspieler diesen nationalen Titel erringen, würde das Ziehen der Kaufoption durchaus Sinn ergeben. Es hängt allein an den sportlichen Leistungen, wo Elneny in der kommenden Saison auflaufen wird.