Trotz der verpassten Champions League Qualifikation will der Tabellendritte Beşiktaş alles in seiner Macht stehende tun, um den japanischen Spielmacher Kagawa nach dessen Leih-Ende fest unter Vertrag zu nehmen. Ein erstes Angebot der "Schwarzen Adler" könnte aber zu wenig sein.

Beşiktaş-Präsident Fikret Orman sprach unlängst davon mit den beiden ausgeliehenen Spielern, Adem Ljajic und Shinji Kagawa, auch in die kommende Saison zu gehen und beide fest unter Vertrag zu nehmen. Während sich Ljajic bereits im Frühjahr zum 15-fachen türkischen Meister bekannte und nicht gewillt war, zum AC Torino zurückzukehren, war hinter der Zukunft von Kagawa bislang ein Fragezeichen. Dies scheint nun geklärt: Wie dem Vereinsumfeld Beşiktaş' zu entnehmen ist, habe sich der japanische Nationalspieler dafür ausgesprochen, sich seine Zukunft am Bosporus vorstellen zu können und langfristig bleiben zu wollen.

Leverkusen und Schalke vorerst aus dem Rennen

Für Beşiktaş gilt es nun, die Verhandlungen mit Borussia Dortmund, Kagawas Stammverein bei dem er noch bis Sommer 2020 unter Vertrag steht, aufzunehmen. Kurz nach Kagawas Ankunft in Istanbul und dessen furiosen Einstand meldeten bereits Dortmunds Ligakonkurrenten Leverkusen und Schalke Interesse am Japaner und waren angeblich bereit bis zu zehn Millionen Euro zu zahlen. Aktuell sollen beide Vereine aber von einem Transfer wieder Abstand genommen haben. Gut für Beşiktaş, denn das erste Angebot der "Schwarzen Adler" an Borussia Dortmund beläuft sich demnach auf schmale 1,5 Millionen Euro. Zwar hat Kagawa in Dortmund keine Zukunft mehr, doch dürfte diese Summe angesichts der jüngsten Leistungen etwas zu gering sein.