Der FC Bayern München wankt derzeit bedenklich. Nach der jüngsten 2:3-Niederlage im Bundesliga-Spitzenspiel bei Borussia Dortmund liegen die Münchner bereits sieben Punkte hinter dem Rivalen aus dem Ruhrgebiet. Ein Zustand, der dem eigenen Verständnis des Branchenprimus gründlich widerspricht. Kein Wunder also, dass bereits heute eifrig über Neuzugänge im kommenden Sommer spekuliert wird.

Gegenüber "Sky" kündigte Präsident Uli Hoeneß unlängst an, dass sich personell etwas tun wird: "Wir werden nächstes Jahr, wenn der zweite Schritt des Umbruchs kommt, das Mannschaftsgesicht ziemlich verändern." Diverse Portale bringen nun den Leverkusener Senkrechtstarter Kai Havertz ins Gespräch beim FCB. Der 19-Jährige feierte am vergangenen Donnerstag sein Startelf-Debüt für die deutsche Nationalmannschaft gegen Russland.

Kimmich könnte sich Havertz bei Bayern vorstellen

Ein Gedankenspiel, dass sich Nationalmannschaftskollege und Bayern-Star Joshua Kimmich durchaus vorstellen kann. "Ich kann ihn nicht kaufen, aber Kai ist ein Spieler, der gut zu uns passen würde", erklärte der Außenverteidiger im Nachgang des 3:0-Sieges gegen den WM-Viertelfinalisten.

Ob der Rekordmeister aber wirklich ernst macht in der Causa Havertz, darf zumindest bezweifelt werden. Handlungsbedarf besteht zwar, doch angesichts des bis 2022 laufenden Vertrags dürfte Havertz alles andere als ein Schnäppchen werden. In der laufenden Saison kommt das Eigengewächs in wettbewerbsübergreifend 16 Spielen auf sechs Tore und fünf Vorlagen.