Am morgigen Donnerstag startet der Traditionsklub und Vizemeister Fenerbahçe in die Vorbereitung zur kommenden Saison. Dabei dürfte das mediale Interesse am Aufgalopp „Kanarien“ groß sein, schließlich leitet Neu-Trainer und Hoffnungsträger Phillip Cocu erstmals eine Einheit seiner neuen Mannschaft. Auf Transfers müssen die Anhänger Fenerbahçes indes weiter warten – auch, weil diverse avisierte Abgänge noch nicht über die Bühne gebracht wurden.

Mit Ausnahme des Brasilianers Fernandão, der bekanntermaßen für rund 2,5 Millionen Euro zum saudischen Vertreter Al-Wahda wechselt, konnte Fenerbahçe noch keine „Altlast“ loswerden.  Dabei dürfte zahlreichen Spielern bei einem Wechselwunsch und entsprechendem Angebot kein Stein in den Weg gelegt.

Bamba-Transfer vom Tisch

Ali Koç hatte vor seiner Wahl als eines der großen Wahlversprechen die Umstrukturierung des Kaders genannt – und wird sich im Laufe des Transfersommers auch hieran messen lassen müssen. Mit Cocu hat Koç seinen Wunschtrainer erhalten. Gemeinsam müssen nun Lösungen erarbeitet werden, um Fenerbahçe nachhaltig konkurrenzfähig, auch international, aufzustellen.

Dabei geistern auch diverse Namen potentieller Neuzugänge durch die Gazetten. Zuletzt brachten türkische Medien auch Jonathan Bamba von AS St. Etienne ins Spiel. Der französische U21-Nationalspieler schließt sich nun aber ablösefrei dem OSC Lille an. Und dennoch kann erahnt werden, wohin die Reise in Sachen Transfers gehen soll. Weg von alten Auslaufmodellen, die ihren letzten großen Vertrag abschließen wollen – und hin zu jungen, ambitionierten Kräften, die die Mannschaft der Zukunft bilden sollen.