Es war eines der heißesten Gerüchte des vergangenen Transfer-Sommers. Lange Zeit schien ein Wechsel des chilenischen Nationalspielers zum FC Bayern durchaus möglich – doch letztlich scheiterte der Sensations-Transfer dem Vernehmen nach an exorbitanten Gehaltsforderungen des „Gunners"-Angreifers. Nun läuft der Vertrag von Sánchez bekanntermaßen im kommenden Sommer aus. Steigen die Bayern also nochmal in den Poker ein?

Diesen Hoffnungen der Bayern-Fans schob Karl-Heinz Rummenigge nun einen Riegel vor. Gegenüber „Sky" sagte der Bayern-Boss überdeutlich: „Ich denke, dass sich Sánchez längst für einen Klub entschieden hat. Gehen Sie mal davon aus, dass diese Türe zu sein wird. Das ist kein Thema."
Lewandowski-Ersatz wird noch immer gesucht

Dabei hätte ein Transfer des Ausnahmestürmers sportlich Sinn gemacht. Der FC Bayern ist allen voran in der offensiven Spitze zu dünn aufgestellt. Fällt der Pole Robert Lewandowski aus, fehlt es an einem auch nur ansatzweise gleichwertigen Ersatzmann. Zuletzt musste in der Champions League sogar Mittelfeldallrounder James Rodríguez im Sturmzentrum aushelfen.

Auf kurz oder lang werden die Bayern also nicht an einem zweiten Topstürmer vorbeikommen – und der Markt an bezahlbaren Stürmern, die das Niveau des deutschen Branchenprimus mitgehen können, ist rar. Es wird also spannend bleiben. Nur eines scheint nach der Rummenigge-Aussage sicher: Der künftige Lewandowski Back-Up wird nicht Alexis Sánchez heißen.