Die negativen Schlagzeilen um den türkischen Nationalstürmer Burak Yılmaz (30) bleiben vorerst bestehen. Nachdem seine Aussagen um die Prämienzahlungen bei der EURO 2016 vom TFF-Präsident Yıldırım Demirören dementiert wurden und der Skandalspieler vor geraumer Zeit seine schwangere Ehefrau schlug, musste diesmal ein Busfahrer einen Alptraum erleben. 

Burak Yılmaz parkte seinen Mercedes-Geländewagen direkt vor einer Bushaltestelle und wurde unmittelbar danach vom Spiegel eines sehr knapp vorbeifahrenden Buses tangiert. Daraufhin schlug der Nationalspieler auf die Türscheibe des Buses und beleidigte den Busfahrer wüst. Er beschimpfte ihn mit "Du Hurensohn". 

Der bediente Fahrer den Burak Yılmaz physisch angehen wollte nahm zu seinem Schutz einen Holzschläger in die Hand und versuchte den früheren Galatasaray-Stürmer auf Distanz zu halten. Am Montagabend wurde in einer Livesendung im Fernsehen bekannt, dass dem Busfahrer inzwischen die Lizenz entzogen wurde und er somit seinen Job verlor. Der 50-jährige Busfahrer wolle  gegen die Kündigung rechtlich vorgehen. 

LIGABlatt – Fußball zur Stunde! konstatiert, dass ein türkischer Nationalspieler in der Öffentlichkeit wesentlich bedachter auftreten muss. Es kann nicht hingenommen werden, dass einem angegangen Busfahrer aufgrund der hohen Bekanntheitsgrad eines Skandalspielers die Lizenz entzogen wird. Dem 50-jährigen Busfahrer schulden Burak Yılmaz und sein Arbeitgeber mindestens eine Entschuldigung.