Der Held dieser Europameisterschaft heißt Éder! Der erst in der 79. Spielminute eingewechselte Angreifer traf in der Verlängerung (109.) aus 20 Metern ins Herz des Gastgebers und bescherte Portugal den ersten kontinentalen Titel überhaupt. Für Frankreich ging ein Traum böse zu Ende. 

Die Franzosen können es nicht glauben und weinen! Portugal hat es tatsächlich geschafft, ohne Cristiano Ronaldo, der schon in der 25. Spielminute verletzt aus dem Spiel musste, den historischen Schritt zu machen. Im Endspiel im Stade France behielten die Portugiesen vor rund  76.000 Zuschauern erst in der Verlängerung die Oberhand, denn über in der regulären Spielzeit hatte Frankreich wesentlich mehr Spielanteile und die besseren Torraumszenen. 

Das Glück wollte Portugal lachen sehen

Dennoch sollte es den Iberern am Ende reichen, Europas größten Titel zu holen, weil auch Gignac Sekunden vor dem Abpfiff „nur“ den Innenpfosten traf. Der meisterliche Éder des OSC Lille erlöste die Portugiesen letztlich mit einem unhaltbar starken Flachschuss ins linke Toreck. Portugal ist dank diesem Distanztreffer durchaus verdienter Europameister 2016!