Durch den Konsum von unerlaubten Medikamenten im Stadtderby gegen Beşiktaş, hat der Disziplinarausschluss (PFDK) die Ermittlungen gegen Gökhan Gönül gestartet. Dem Rechtsverteidiger vom türkischen Vizemeister Fenerbahçe drohe eine Suspendierung zwischen sechs Monaten und zwei Jahren!

Schwerer Schlag für den 19-maligen türkischen Meister! Anhand einer Urinprobe nach der Begegnung zwischen Fenerbahçe und Beşiktaş wurden beim türkischen Nationalspieler Gökhan Gönül verbotene Substanzen entdeckt, wodurch die PFDK die Ermittlungen gegen Klub und Spieler startete. Demnach habe der Spieler aufgrund der starken Schmerzen einige Medikamente eingenommen, die seit dem 01. Januar 2016 als illegal eingestuft werden. Der Disziplinarausschluss erklärte, dass der Fall untersucht und die Strafe dementsprechend ausfallen werde. „Wir sind mit drei Optionen konfrontiert und müssen allen Hinweisen nachgehen. Entweder wussten die Clubärzte nicht, dass die Substanzen verboten sind, oder haben erst später registriert, dass die Medikamente illegal sind. Oder der Spieler wurde bewusst gedopt!“, teilte die PFDK in einem kurzen Statement mit.

Fenerbahçe wehrt sich gegen Vorwürfe!

Indes teilte der türkische Vizemeister mit, dass Gökhan Gönül nicht gedopt habe, da diese Medikamente keine Auswirkung auf die Leistung der Spieler habe. Der 19-malige türkische Meister behauptete, unwissend dem Spieler diese Substanzen verabreicht zu haben und werde gegen das Verfahren vorgehen. „Die Vorwürfe, die gegen unseren Klub und gegen unseren Spieler erhoben wurden, werden wir nicht hinnehmen. Diese Substanzen wurden Gökhan Gönül zu Therapiemaßnahmen verabreicht und nicht zu Dopingzwecken. Diese Medikamente dämmen nur den Schmerz ein und steigern nicht die Leistung des Spielers. Weder wir noch unser Spieler sind schuldig!“, gaben die Kanarien zu wissen. Wie das Urteil schließlich ausfallen wird, ist mit Spannung abzuwarten!