Kurz vor dem wichtigen Stadtderby gegen den ewigen Rivalen Fenerbahçe, gab Klubpräsident der Löwen Dursun Özbek an, dass der türkische Rekordmeister vor einem finanziellen Zusammenbruch stehe. Demnach versinke der 20-malige türkische Meister in Schulden und habe Probleme die Spielergehälter auszuzahlen.

Insbesondere die ausstehenden Spielergehälter bereiten dem türkischen Rekordmeister große Schwierigkeiten, wie Klubpräsident Özbek angab. „Die unterzeichneten Abmachungen haben sich mittlerweile zu einem großen Problem für uns entwickelt, weshalb wir uns vorgenommen haben, dass ganze zu ändern. Es gibt keine Richtlinien für die Verträge mehr, jeder bekommt einen anderen Kontrakt! Der Klub hatte in der Vergangenheit Probleme damit, die Spieler nach den Vorsätzen des Klubs zu verpflichten. Mittlerweile bestimmen die Spieler die Vertragsmodalitäten und das wird sich ändern! Wir werden von nun an ein System erarbeiten und danach vorgehen!“, sprach Özbek gegenüber den Pressevertretern und prophezeite eine Veränderung beim 20-maligen türkische Meister.

Knapp 330 Millionen Euro Schulden!

Neben den hohen Spielergehältern ging Özbek auch auf die immensen Schulden des türkischen Traditionsklubs und gab an, diese in den kommenden Jahren erheblich senken zu wollen. „Wir haben derzeit knapp 330 Millionen Euro Schulden und das müssen wir senken. Obwohl wir jedes Jahr knapp 120 Millionen Euro zur Verfügung haben, macht der Klub jede Saison 30 Millionen Euro an Verlusten! Das muss sich auf der Stelle ändern, wenn wir die Situation bessern wollen.“, gab Özbek zu wissen. Ob der renommierte Klub tatsächlich diese Situation ändern kann, ist ungewiss!