Die Klubführung unter Yıldırım Demirören bedeutete bei Beşiktaş Misswirtschaft und damit verbunden fast das wirtschaftliche Aus! Nach über zehn Jahren können die "Schwarzen Adler" in Sachen Transfers ein Plus vermelden.

Zur Stunde haben die Kicker am Bosporus rund 10 Millionen Euro Plus vom Transfergeschäft erzielt, auf dem ersten Blick eine überraschende Nachricht: Dies hat den simplen Grund, dass die wirtschaftliche und sportliche Leitung unter Yıldırım Demirören, dem Ex-Klubchef, gleichbedeutend war mit immer mehr Schulden und Minusgeschäften bei den Transfers. Diese dunklen Zeiten sind bei Beşiktaş längst vorbei.

Glänzender Kurs unter Fikret Orman

Unter dem jetzigen Klubpräsidenten Fikret Orman läutete man nämlich im Jahr 2012 die Konsolidierung und das gesunde Wirtschaften an, die Früchte erntet man heute: Demba Ba und Atınç Nukan wurden für 18 Millionen Euro erfolgreich vermittelt, verpflichtet wurden Ricardo Quaresma (1,2 Mio. Euro), Rhodolfo (3,3 Mio. Euro), Andreas Beck (1,75 Mio. Euro). Auch mit dem nicht günstigen Transfer von Mario Gomez für rund sechs Millionen Euro bleibt die Bilanz für die Saison 2015/16 positiv.