Die "Kanarien" feiern bereits am 31. Spieltag der Süper Lig die Meisterschaft. Fenerbahçe zog mit dem 19. Meisterschaftstitel mit seinem Erzrivalen Galatasaray gleich. Die Stürmer der Gelb-Blauen spielten eine unvergesslich starke Saison: Moussa Sow, Emmanuel Emenike, Dirk Kuyt und Pierre Webó erzielten zusammen 43 Tore!

Gegen Rizespor reichte ein 0:0, wobei die "Schwarzen Adler" in Sivas mit 0:3 unter die Räder kamen und somit Fenerbahçe auch eine Niederlage vor Frauen und Kindern zum Meisterschaftstitel gereicht hätte. Der nun 19-fache türkische Meister darf allerdings wegen der UEFA-Sanktion im türkischen Manipulationsskandal nicht in die Champions League, dafür darf sich der Vizemeister über den Ausflug nach Europa freuen. So kämpfen Galatasaray und Besiktas in den letzten drei Spieltagen um den begehrten zweiten Platz.

Faktor X mit Sow, Emenike, Kuyt und Webó

Dennoch feiert Fenerbahçe mit dem Klubpräsidenten Aziz Yildirim den nationalen Titel, da gerade Galatasarays Klubchef zum Start der Rückrunde der Ansicht war, dass man noch Meister werden könne. So kam es aber nicht und die Kicker um Cheftrainer Ersun Yanal spielten in der Süper Lig eine mittelstarke Saison mit 21 Siegen in 31 Ligaspielen. Möglich machten dies vor allem die hungrigen Torjäger der Gelb-Blauen: Moussa Sow traf bis dato 13 Mal, Emmauel Emenike steuerte 12 Tore dazu, Dirk Kuyt markierte zehn Tore und Pierre Webó unterstützte die "Kanarien" mit acht Treffern. Caner Erkin glänzte etwa mit drei Toren und 13 Assists. Acht Tore bereitete hinegen Emenike vor, Alper Potuk und Dirk Kuyt beglückten ihre Kollegen mit jeweils sechs Torvorlagen.

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