Tabellenführer Fenerbahçe konnte Genclerbirligi mit 2:0 bezwingen, war aber für den Sieg trotz zahlreicher Tormöglichkeiten auf zwei Elfmeter angewiesen.

kuyt_WKZ30Die ,,Kanarien" begannen mit äußerst viel Druck und erspielten sich im Minutentakt Torchancen, scheiterten allerdings am eigenen Unvermögen. Die größte Torchance hatte Moussa Sow, als er den Ball von zwei Meter Entfernung über die Latte schoss. Weniger Minuten später war man dann für kurze Zeit in Feierlaune bei den Gelb-Blauen, da Sow es nach zahlreichen Möglichkeiten endlich geschafft hatte, das Leder im gegnerische Tor unterzubringen, doch Schiedsrichter Cüneyt Cakir entschied auf Foulspiel des Senegalesen und somit wurde der Treffer nicht gewertet. Auch im Anschluss hatte Fenerbahçe das Spielgeschehen vollkommen unter Kontrolle, doch zeigte wie schon zuvor zu große Nerven beim Abschluss. Die erste Halbzeit endete mit einem 0:0, was für die Hauptstädter Genclerbilrigi äußerst schmeichelvoll war.

Emre trifft doppelt vom Punkt

Auch in der zweiten Halbzeit war exakt der selbe Spielablauf erkennbar. Fenerbahçe zog das Spiel weiterhin nach Belieben auf und erspielte sich viele Torchancen, welche allesamt nicht genutzt werden konnten. Erst nachdem Cüneyt Çakir nach einem Handspiel von Kulusic im Strafraum auf Elfmeter für die ,,Kanarien? entschied, konnte Fenerbahçe durch Emre Belözoglu (57.) die verdiente Führung erzielen. Dieses Tor gab Fenerbahce dann die Möglichkeit, ein wenig Ruhe in das Spiel zu bringen, wobei man weitere Möglichkeiten hatte, um die Führung noch weiter auszubauen, aber an der Chancenauswertung haperte es erneut. In der 70.Minute kam es dann zur nächsten strittigen Situation, als Alper Potuk im Strafraum zu Fall gebracht wurde und der Schiedsrichter erneut auf Strafstoß entschied. Auch den zweiten Elfmeter führte Emre aus, welcher sich diese Chance nicht entgehen ließ und die Führung auf 2:0 ausbaute. Anschließend waren die Kanarien weiterhin die bessere Mannschaft, verpassten allerdings einen Kantersieg, welcher durchaus möglich gewesen wäre.