Das Meisterschaftsrennen der Süper Lig wird nach der 1:2-Pleite der "Kanarien" in Karabük wieder spannend. Fenerbahçes Erfolgsserie wurde nach 15 Spieltagen beendet. Nach dem Spiel beklagten sich die Spieler über den frostigen Boden.

In Karabük gab es für Ersun Yanal und Co. am späten Sonntagmittag nichts zu holen. Der Underdog schickte den Tabellenführer mit einem 2:1-Sieg nach Istanbul zurück und machte zugleich das Meisterschaftsrennen wieder spannend. Karabükspor agierte in den Anfangsminuten mit tiefen Pässen in den Rücken der Abwehr gefährlich und ging bereits nach zwölf Minuten in Führung. Beim Zuspiel von Samba Sow stand Jospeh Akpala plötzlich vor Volkan Demirel, der nach seinem zweiten Versuch die Führung erzwang. Nach dem Gegentreffer versuchten die "Kanarien" mit Kurzpässen im Zentrum die Offensivabteilung besser zu versorgen, die erste Torchance hatte Emmanuel Emenike, der beinnahe das 1:1 an der Stirn hatte. In der 28. Spielminute wurde dem Nigerianer aber ein Treffer wegen Abseits aberkannt – Fehlentscheidung!

Emenike gleicht aus

Gegen Ende der Halbzeit übernahm der Tabellenführer immer mehr die Kontrolle über das Spiel und konnte den ersehnten Ausgleich noch vor dem Pausenpfiff herbeiführen. Das Kurzpassspiel von Moussa Sow und Cristian Baroni setzte Emenike in Szene, der mit einem flachen Schuss Karabüks Schlussmann Waterman unglücklich aussehen ließ.

Karabükspor mit Chancenplus

Nach dem Wiederanpfiff hatte Karabükspor die erneute Führung gleich zweimal am Fuß. Zuerst scheiterte Akpala an Volkan, anschließend ließ Ilhan Parlak mit einem schwachen Schuss die Chance ungenutzt. Die Einzelaktion von Hamroun brachte in Karabük noch die überraschende Wende. Caner Erkin berührte die Kugel mit der Hand und der unparteiische Bülent Yildirim entschied auf Strafstoß. Ilhan Parlak nahm die zweite Chance dankend an und schoss Karabükspor zum nicht unverdienten 2:1-Sieg.