In der vierten Runde des türkischen Pokals empfing Galatasaray den Zweitligisten aus Gaziantep. Nach etlichen vergebenen Chancen endete das Spiel mit 2:2 (n.V.). Das anschließende Elfmeterschießen konnten die Hausherren für sich entscheiden.

Galatasaray begann die Partie recht stürmisch und drängte auf ein schnelles Tor. Womöglich, um die miserable Leistung der letzten Spiele wieder gut zu machen. Doch die erste große Torchance hatten die Gäste durch Ibrahim in der 21. Minute. Jedoch prallte der Ball von der Latte ab.

Engin Baytar und Amrabat treffen vor dem Pausenpfiff

Im Anschluss an die Szene setzte Engin Baytar zu einem seiner gefürchteten Distanzschüsse an – und traf. Damit ging Galatasaray 1:0 in Führung. In der 35. Minute legte Galatasaray mit dem 2:0 durch Amrabat sofort nach. Diesmal war es Bruma, der durch eine schnelles Passspiel zu Amrabat die gegnerische Abwehr außer Gefecht setzte.

Gaziantep erzwingt die Verlängerung

Doch wer glaubte, dass das Spiel bereits gelaufen wäre, irrte sich gewaltig. Es dauerte bis zur 61. Minute, ehe Sinan Özkan den verdienten Anschluss erzielte. Das 2:2 fiel in der 84. Minute durch Serdar, der seiner Mannschaft eine Chance beim Elfmeterschießen ermöglichte.

Hier nahm der Krimi seinen Lauf: Ganze neun Elfmeter wurden geschossen. Gaziantepspor patzte bei den ersten zwei Versuchen. Beim dritten Elfer patzte nun Galatasaray mit Umut Bulut. Auch Sabri scheiterte bei seinem Versuch. Nachdem Dany ebenfalls verschoss, durften die Gala-Anhänger aufatmen, als Cihan Can von Gaziantep ebenfalls nicht erfolgreich war. Die Entscheidung fiel allerdings mit dem verschossenen Strafstoß von Isa Akgöl.