Am 13. Spieltag der Süper Lig waren die "Löwen" zu Gast beim kleinen Stadtrivalen Kasimpasaspor. Nach einer mäßigen Partie mit vielen Fehlentscheidungen lässt Galatasaray zwei Punkte liegen.

imageDer Frust über die blamable 4:1-Niederlage gegen Real Madrid dürfte den Gala-Kickern wohl immer noch zu schaffen gemacht haben. Denn die ersten zehn Minuten zeigte Galatasaray ein miserables Spiel.

Kasimpasa bestraft Nachlässigkeit

Die Quittung mussten die Gäste alsbald in der 11. Minute bezahlen. Oscar Scarione spielte den Ball im Strafraum zu Malki, der den Führungstreffer markierte. Doch selbst der Rückstand führte bei Galatasaray nicht zur nötigen Konsequenz, um einen Angriff erfolgreich zu beenden. Den einzigen Aufschrei erlebten die Galatasaray-Anhänger, als Eboue im Strafraum zu Boden fiel. Trotz lautstarker Proteste ließ Schiedsrichter Hüseyin Göcek das Spiel weiter laufen.

Die Pause bringt den Aufschwung

In der zweiten Hälfte kam Galatasaray besser ins Spiel und drängte auf den Ausgleich. Der allerdings ließ bis zur 60. Minute auf sich warten. Drogba erkämpfte sich in den Strafraum und spielte auf Burak Yilmaz, der keine Mühe hatte, das 1:1 zu erzielen.

In der 66. Minute hätte sogar der 1:2 Führungstreffer fallen können, hätte Drogba die sehr gute Gelegenheit nicht leichtfertig vergeben. Sabri spielte den Ball auf Drogba, der mit seinem Außenriss den Ball aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei schoss.

Eray verhindert Katastrophe

Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Pass von Viudez drang Babel in den Strafraum. Der Holländer versuchte Keeper Eray zu überlupfen. Doch der Muslera-Ersat konnte mit einer hervorragenden Parade die Katastrophe verhindern.

In den kommenden Minuten drang Galatasaray zwar auf den Führungstreffer, doch über einen mageren Punkt sollte keines der Mannschaften hinauskommen.

Armutszeugnis der "Löwen"

Der amtierende türkische Meister Galatasaray hat seine Favoritenrolle auf die Meisterschaft wohl längst abgegeben. Weil mehr muss man darauf achten, dass die Mannschaft nicht auseinander fällt. Sei es die Formschwäche, die interne Moral oder das schlechte Standing von Trainer Mancini bei den Fans. Somit muss man sich mit 23 Punkten mit dem fünften Platz zufrieden geben.