In der dritten Spielwoche der Süper Lig empfing der amtierende türkische Pokalsieger die Gäste aus Sivas. Mit einem Torregen setzte man Akzente und versuchte die Gunst der Anhänger wieder zu gewinnen.

meireles_kuyt_A1D8NDie vergangenen Wochen waren für die Fener-Fans eine regelrechte Tortur. Nach dem Champions League-Aus gegen Arsenal und der anschließenden Verbannung aus der europäischen Bühne für die nächsten zwei Jahre saß die Enttäuschung tief. Doch mehr als diese Negativ-Entwicklung beschwerte man sich bei Fenerbahce über die Spielmoral der Spieler. Ohne Biss und Kampfgeist hießen die Vorwürfe.

Doch an diesem Abend sollte das Vergangene, wenn auch nur ein wenig, wieder gut gemacht werden. So begann man die Partie ohne Kompromisse und setzte die Gegner schnell unter Druck. Allerdings dauerte es bis zur 15. Minute, ehe der Führungstreffer durch Kuyt fiel. Der Niederländer vollendete die Hereingabe von Emenike.

Das 2:0 kam durch einen Kopfballtreffer von Bruno Alves in der 32. Minute. Der Portugiese stieg höher als der gegnerische Torwart und ließ die Sivas-Abwehr alt aussehen.

Kaum waren drei Minuten nach dem 2:0 verstrichen, legte Kuyt seinen zweiten Treffer nach. Die Vorlage lieferte Caner per Eckball. Erneut war die Sivas-Abwehr durch horrende Fehler  an der Entstehung beteiligt.

Nach der Pause führten die Hausherren das Pressing fort und wurden prompt belohnt. In der 49. Minute köpfte Webo ohne Kompromisse nach Flanke von Caner Erkin das 4:0.

Chahechouhe verkürzte in der 55. Minute auf 4:1. Sein strammer Schuss nach einem Zuspiel von Burhan Eser war für Volkan Demirel nicht zu halten.

Ganz anders sah es dagegen beim 4:2 aus. Diesmal patzte Volkan bei einem Schuss von Cicinho. Der Nationaltorwart war zwar mit den Händen dran, aber Volkan wirkte beim Abtauchen recht träge.

Den Sack schlossen allerdings wieder die Kanarienvögel. Das 5:2 erzielte in der 89. Minute der einzige türkische Torschütze an diesem Fußballabend, Alper Potuk. Der 22-Jährige, der im Sommer von Eskisehirspor kam, bewies im Zweikampf mit dem Torwart seine Offensivqualitäten.

Fenerbahce baut sein Punktekonto somit auf sechs Punkte aus und platziert sich mit einem Punkt Vorsprung vor Stadtrivalen Galatasaray mit fünf Punkten.