In der dritten Spielwoche der Süper Lig waren die Löwen zu Gast in Eskisehir. Trotz gegebener Chancen auf beiden Seiten endete die Partie ohne sehenswerte Treffer. Somit verliert Galatasaray im Titelkampf weiter Punkte und muss auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

galatasaray schneijder DrogbaGegen Eskisehirspor durfte Fatih Terim wieder seinen Platz an der Seitenlinie einnehmen. Der Erfolgstrainer musste bis dato seine Sperre über neun Spiele auf der Tribüne absitzen.

Das Spiel begannen die Hausherren sehr souverän und setzten die Gäste von der ersten Minute an unter Druck. Um ein Haar hätte sich das auch bereits in der vierten Minute bezahlt gemacht. Camera flankte den Ball in den Strafraum und ein Querschläger von Gökhan Zan ging am Pfosten vorbei ins Aus.

Doch das hohe Tempo konnte von Eskisehirspor nicht aufrecht erhalten werden. Folglich kamen auch die Löwen zu Chancen. In der 26. Und 34. Minute hätte Drogba mit vielversprechenden Möglichkeiten die Entscheidung bewirken können. Doch trotz allen Bemühungen ging man mit einem 0:0 in die Pause.

In der zweiten Hälfte kam Galatasaray mit zwei Veränderungen auf den Platz: Amrabat für Burak Yilmaz und Sabri für Engin Baytar. Nach einer Verletzung von Gökhan Zan musste Terim unfreiwillig auch Ceyhun Gülselam als Zetralverteidiger einsetzen. Im Rückblich hat sich Gülselam überaus wacker geschlagen.

In der zweiten Hälfte kam Galatasaray mit Drogba und Sneijder dem Führungstreffer in der 70. Und 71. Minute sehr nahe. Zuerst endete Drogbas Schuss nach der Hereingabe von Sabri am Pfosten und den zweiten Zuckerpass von Sabri knallte Sneijder mit brachialer Gewallt Richtung gegnerisches Tor. Doch Keeper Boffin konnte die Gefahr mit einer unglaublichen Parade entschärfen.

Den nächsten Aufschrei gab es dann auch erst wieder in der 87. Minute, als Özgür Cek im Strafraum nach einem Zweikampf mit Semih zu Fall kam. Doch anstatt eines Strafstoßes entschied sich Cakir für einen Täuschungsversuch und mahnte Cekin mit einer gelben Karte ab.

In der 91. Minute hätte Drogba allerdings die Gelegenheit für den späten Siegtreffer gehabt. Doch der Ivorer konnte den Freistoß knapp an der Strafraumgrenze nicht verwerten.

Am Ende muss sich Fatih Terim fragen, ob seine Mannschaft für die Königsklasse vorbereitet ist. Eines ist jedoch bereits jetzt klar. Knackpunkt des heutigen Spiels war der Wechsel Burak Yilmaz und Amrabat. Amrabat hat den Spielaufbau maßgeblich behindert und mit seinen Ballverlusten Unsicherheit ins Offensivspiel gebracht. Es steht  fest, dass Terim einen neuen Flitzer für die linke Seite braucht. Sollte solch ein Transfer noch gelingen, könnte es das  Aus für Amrabat bedeuten.