Ünal Aysal erklärte den türkischen Pressevertretern im Point Hotel seine Marschroute nach der Wahl. Demnach soll der türkische Rekordmeister noch besser organisiert werden. Am 22. Juni wählen die Delegierten der "Löwen" den neuen Klubpräsidenten. LIGABlatt hat die Aussagen des 72-Jährigen Klubpräsidenten zusammengetragen.

aysal2_CUX5DÜnal Aysal unterstrich bei seiner Rede im Point Hotel, dass Galatasaray mit der neuen Amtszeit des Klubpräsidenten noch besser organisiert werden müsse: "Wir haben in einigen Themen bereits wichtige Meilensteine erreicht. In der neuen Saison erwartet Galatasaray ein breites Programm. Galatasaray muss seine Rolle in der Türkei weiter verstärken, damit auch die gewünschten Erfolge im Ausland erreicht werden können. Wir sind an die Traditionen von Galatasaray gebunden, müssen aber den Tag mit modernen Ansätzen gestalten. Wir müssen die in ihren jeweiligen Branchen erfolgreichen Profis in unser System integrieren und ihnen Verantwortungen übertragen".

Gleichschritt mit Real Madrid oder Barcelona

Weiterhin erklärte der 72-Jährige Unternehmer, dass mit einer entschlossenen und durchdachten Institutionalisierung die finanzielle Lücke zu den europäischen Top-Vereinen wie Real Madrid oder Barcelona geschlossen werden könne: "Unsere europäischen Gegner verfügen über ein Budget in der Größenordnung von 600 bis 700 Millionen US-Dollar. Wir versuchen mit 190 Millionen US-Dollar Budget mit Real Madrid Kopf an Kopf zu spielen. Dies kann keine langfristigen, sondern nur zufällige Erfolge bringen. Um dauerhaft Erfolg haben zu können, müssen wir mit den selben Waffen kämpfen. Es ist also kein Traum, an Real Madrid oder Barcelona aufzuschließen. Mit der gezielten Umsetzung der Institutionalisierung auch im Hinblick auf die heutigen Anforderungen, werden wir vor noch besseren Möglichkeiten stehen".