Für die türkischen Renommierklubs Besiktas und Fenerbahce gibt es nach wie vor keine Entwarnung. Die UEFA veröffentlichte nach dem Treffen mit Funktionären des türkischen Fußballverbandes (TFF) eine Erklärung und dementierte zugleich entwarnende Meldungen der türkischen Medien. Im Übrigen gab die UEFA bekannt, dass die Untersuchungen der türkischen Polizei in Kenntnis genommen wurden.

1772593_w2Auf uefa.com heißt es: "Um etwaige Zweifel auszuräumen und in Hinblick auf einige Falschmeldungen in türkischen Medien, haben sich in Nyon (auf Bitten des türkischen Verbandes) Vertreter des Türkischen Fußballverbandes (TFF) und der UEFA getroffen. Dabei betonte die UEFA, dass die Disziplinarkammern der UEFA unabhängig agieren und es daher für die UEFA-Verwaltung nicht möglich ist, das Ergebnis der Untersuchungen vorherzusagen. Die UEFA-Disziplinarkammern werden ihre Entscheidungen im Einklang mit den UEFA-Disziplinarregularien treffen. Daher ist es ausgeschlossen, dass mögliche Entscheidungen der UEFA von irgendwelchen Entscheidungen, die die Disziplinarkammern des TFF getroffen haben, beeinflusst werden. In seinem Bericht hat der UEFA-Disziplinarinspektor die Existenz (und den Inhalt) der Entscheidungen der Disziplinarkammern des TFF sowie der anhaltenden kriminaltechnischen Untersuchungen zur Kenntnis genommen. Zusätzlich zur Disziplinaruntersuchung gegen Fenerbahçe SK gibt es auch eine Untersuchung gegen Be?ikta? JK. Die UEFA ist zuversichtlich, dass die Anhörungen vor ihren Disziplinarkammern wie immer fair und ausgewogen ablaufen werden".

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