Während Galatasaray gegen den FC Schalke 04 nicht über ein 1:1 hinaus kam, steht der FC Barcelona nach dem überraschenden 0:2 beim AC Mailand mit dem Rücken zu Wand. Das frühe Aus im Achtelfinale droht.

Von Anil P. Polat

milanbarca710_RJ447Milan drängt Barca an den Rand des Abgrunds

Eine faustdicke Überraschung gab es im legendären San Siro-Stadion in Mailand zu bestaunen. Der AC Milan schlug den favorisierten FC Barcelona um Superstar Lionel Messi. Dank einer starken Defensivleistung und der nötigen Effizienz im Angriff schlugen die Lombarden die Katalanen mit 2:0 und können vom Viertelfinale träumen. Für Barca wartet in Spanien ein hartes Stück Arbeit, will man doch noch die Wende herbeiführen und nicht vorzeitig die Segel in der Königsklasse streichen. Das hochgerühmte Tiki-Taka der erfolgsverwöhnten Katalanen biss sich die Zähne an der Verteidigung der Italiener aus. Kevin-Prince Boateng in der 57.Spielminute und Muntari in der 81.Minute erzielten die Tore für Milan. Das 2:0 ist eine komfortable Ausgangslage für das Rückspiel im Camp Nou. Die Offensivmaschinerie Barcelonas geriet zu sehr ins Stocken, nur muss der Motor im Rückspiel wieder laufen und zwar auf Hochtouren.

Burak trifft nicht genug

Galatasaray ging in der 13 Spielminute früh durch Burak Yilmaz gegen Schalke mit 1:0- Führung. Genial wir er den Ball mit der Hacke mitnahm. Hamit Altintop hätte zwei Minuten später den Spielstand auf 2:0 erhöhen können. Aber die Latte war im Weg. Beide Teams kamen in der Folge zu einigen Chancen, wobei die Löwen ein Übergewicht hat. Doch es waren die Gäste aus Gelsenkirchen, die kurz vor der Halbzeitpause das Tor machten. Jermaine Jones markierte nach starker Vorarbeit von Jefferson Farfan das 1:1. In der zweiten Halbzeit ließ vor allem Burak Yilmaz für die Gastgeber eine Reihe von guten Chancen liegen, aber auch die Schalker hatten ihre Möglichkeiten. Am Ende trennten sich beide Team mit 1:1. Die Knappen haben damit die Vorteil vor dem Rückspiel in Deutschland auf ihre Seite gebracht. Gala muss sich Unvermögen vor dem gegnerischen Tor vorwerfen und aufs Rückspiel hoffen.