In der Saison 2009 klopften Falcao und Pastore an der Tür von Galatasaray. Doch wie zuvor auch bei Shevchenko oder Eto?o wurden die beiden abgewiesen. Es ist eine weitere Seite für die dunkle Geschichte des türkischen Miss-Managements.

falcaoDamals trainierte die Galatasaray-Legende, Bülent Korkmaz, die Löwen. Sein ehemaliger Teamkollege, Taner Alpak, sollte zu dieser Zeit  in Latein-Amerika nach potentiellen Talenten Ausschau halten.

Als Alpak mit Radamel Falcao und Javier Pastore im Gepäck ankam und die zwei ungeschliffenen Diamanten dem Klub präsentierte begegnete er mit großer Skepsis. Der damalige Geschäftsführer der Löwen, Adnan Sezgin, zeigte dabei die größten Zweifel: ?Vor drei Jahren haben wir für fast die selbe Ablöse mit großen Hoffnungen Carrusca aus Argentinien geholt. Doch nicht für ein einziges Spiel waren wir mit ihm zufrieden. Ich kann das gleiche Risiko nicht noch einmal eingehen.?

Nun, nach drei Jahren , dürfte der Seufzer groß sein. Im selben Jahr wechselte Falcao für nur drei Millionen zu Atletico Madrid und Pastore für 4,7 Millionen Euro zu Palermo . Drei Jahre später ist Falcao ganze 50 Millionen Euro wert. Der Argentinier, Javier Pastore, wechselte sogar 2011 für 43 Millionen Euro von Palermo zu PSG.

Im Vergleich zu diesen Summen stellt Arda Turan mit einer Ablösesumme von schmeichelhaften 13 Millionen Euro den teuersten Abgänger der Löwen dar.