Drogbas ehemaliger China-Klub Shanghai Shenhua hat nun eine Presseerklärung veröffentlicht. Demnach sei der Transfer von Drogba ein Vertragsbruch. Zudem wird die Galatasaray-Führung schwer kritisiert.

fifa_u20_dunya_kupasi_7_sehirde_duzenlenecek_h104705Nach der Presseerklärung der Chinesen zu urteilen, hat Galatasaray die Rechte des chinesischen Erstligisten verletzt. Didier Drogba sei weiterhin vertraglich an Shanghai Shenhua gebunden. Vorwürfe, wonach Zahlungen an Drogba seit drei Monaten ausbleiben, seien nicht zu bestätigen. Man werde umgehend die Dokumente bei der FIFA einreichen und Galatasaray anklagen.

Dem nicht genug, kritisieren die Chinesen die unlauteren Methoden der Galatasaray-Führung. Verantwortliche des amtierenden türkischen Meisters haben die Transfergespräche ohne die Erlaubnis des Klubs geführt, so Shanghai Shenhua. Es sei Usus, zuerst den Klub in Kenntnis zu setzen.

Galatasaray Manager Caliskan bestreitet Vertragsbruch

Doch aller Kritik zum Trotz, hat Ceylan Caliskan, verantwortlich für den Transfer des Ivorers, eine Antwort an die Chinesen veröffentlicht.

Ceylan streitet die Vorwürfe ab und schiebt die Schuld auf  Shanhai Shenhua. Sie hätten einfach geschlafen, wie damals Galatasaray mit Ribery und Besiktas mit Ferrari. Sie haben Drogbas Gehalt seit drei Monaten nicht bezahlt. Da der Vertrag des Ivorers eine Spezialklausel beinhaltet, die ihm das Recht auf eine einseitige Kündigung gewährt, ist alles rechtens gelaufen. ?Alle Dokumente die Shanghai Shenhua besitzt, haben wir ebenfalls?, so Caliskan.