Aufatmen bei Raul Meireles und Fenerbahce: Die Berufungskommission des türkische Fußballverbandes (Tahkim Kurulu) hat die Strafe von zwölf Spielen gegen den 29-Jährigen Mittfeldspieler auf vier Partien reduziert.

meireles710_AXEI4Demnach habe die Auswertung des Videomaterials ergeben, dass der Spieler den Schiedsrichter nach seinem Platzverweis in der Partie gegen Galatasaray (1:2) nicht bespuckt, sondern nur beleidigt habe. "Weil der Spieler während des gesamten Vorfalls gesprochen hat, ist es physikalisch nicht möglich, dass er den Schiedsrichter angespuckt hat", heißt es in der Erklärung der TFF. Raul Meireles hatte bereits unmittelbar nach dem Spiel die Anschuldigungen von sich gewiesen, Halis Özkahya bespuckt zu haben.

Galatasaray: "Ein Schandfleck für die türkische Fußballgeschichte!"

Gegen diese Entscheidung haben die Funktionäre von Galatasaray heftig protestiert: "Noch gestern hat der Verband die rechtskräftigen Urteile außer Acht gelassen, mit der Reduzierung der Sperre von Meireles auf vier Spiele hat man heute wieder einige Beweise ignoriert. Diese Strafminderung ist entgegen des Schiedsrichterberichts ist ein schwerer Schlag gegen sportliche Gerechtigkeit und das Schiedsrichterwesen in der Türkei. Wieder einmal stellt eine solches Urteil den türkischen Sport in den Schatten. Die Fußballgeschichte in diesem Land hat einen weiteren Schandfleck erhalten, der viele Jahre nicht in Vergessenheit geraten wird. Mit dieser Handlung ist die Fähigkeit des Verbandes, ihre Arbeit im richtigen Maße auszuführen, erloschen."

Die Spuckattacke von Meireles 

httpv://www.youtube.com/watch?v=gZ-7qHSx4Ng