Der Disziplinarausschuss der TFF hat den portugiesischen Mittelfeldstar, Raul Meireles, zu einer Rekordsperre von 12 Spielen verurteilt. Nun will Fenerbahce mit allen Mitteln gegen die Entscheidung ankämpfen.

fft104mm2039100LIGABlatt hat die wichtigen Ausschnitte aus der offiziellen Presseerklärung zusammengetragen:

?Der Öffentlichkeit sollte die skandalöse Sperre unseres Spielers, Raul Meireles, durch den PFDK bekannt sein. Wir möchten anmerken, dass diese Strafe nicht eine gezielte Maßnahme gegen Raul Meireles ist, sondern auf den ganzen Verein abzielt.

Am Strafmaß entspricht nichts dem aktuellen Tatbestand. Deshalb sind für uns sämtliche Geduldsfäden gerissen. In keiner Weise akzeptieren wir diese Farce und werden juristisch gegen die Strage angehen. Von nun an werden wir unser Schweigen brechen.

Aziz Yildirim wird das Geschehen höchstpersönlich leiten und bei allen Maßnahmen direkt involviert sein. Dementsprechend werden die juristischen Konsequenzen radikal sein und einen erheblichen Einfluss auf den türkischen Fußball haben.?

Diese Presseerklärung von Fenerbahce ließt sich eher wie eine Kriegserklärung und dürfte noch allen Frust über die Strafe enthaten. Sollten die Anschuldigungen an Meireles zutreffen und der Wahrheit entsprechen, dürfte sich an der Strafe kaum etwas ändern. Zwar hat der Ex-Chelsea-Star, Meireles, den Schiedsrichter, Halis Özkahya, nicht physisch attackiert, aber nach Aussagen des Schiedsrichter soll ihn der Portugiese bespuckt haben ? von schwersten Beleidigungen ganz zu schweigen.

Eine ähnliche Strafe musste damals auch Engin Baytar hinnehmen. Der Skandalkicker hat zu Beginn der Saison im Süperkupa-Finale gegen Fenerbahce Cüneyt Cakir physisch attackiert. Baytar war daraufhin für 13 Spiele gesperrt. Da war auch ein später Nachlass von zwei Spielen zu vernachlässigen.

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