Nach seinen Entgleisungen gegenüber dem Schiedsrichter im Derby gegen Galatasaray, droht dem portugiesischen Mittelfeldspieler nun eine harte Bestrafung durch den Disziplinarausschuss des türkischen Fußballverbandes (TFF).

Von Anil P. Polat

925967-15347504-640-2203-7 Spiele Sperre stehen im Raum

Raul Meireles soll eine lange Verbannung vom Spielgeschehen drohen, wie Habertürk berichtet. Das Nachrichtenportal hat den Spielreport des Unparteiischen Halis Özkahya unter die Lupe genommen, den der Schiri dem MHK ausgehändigt hat. Demnach habe der Referee dem Kontrollausschuss der Schiedsrichtervereinigung den Vorfall nach der roten Karte für Meireles im Derby wie folgt beschrieben.

Meireles soll Özkahya als ?Gay? beschimpft haben

?Mit der dem Daumen und Zeigefinger der linken Hand hat er das Zeichen für ?Gay? gemacht und mir mehrfach und andauernd entgegengestreckt. Des Weiteren ist eher mir näher gekommen und hat mich mit schweren Beleidigungen beschimpft. Die ?Gay-Geste? hat er mit seinen Worten verbal unterstützt und wiederholt. Gleichzeitig bekam ich seine Spuke ins Gesicht?, so Özkahya.

Bewahrheitet sich er Report, droht Meireles eine Verurteilung nach Paragraph 42 des Regelements der TFF. Das fordert bei Beleidigungen, Drohungen und Tätlichkeiten körperlicher oder herabwürdigender Art eine Verbannung von drei bis sieben Spielen.

Der Disziplinarausschuss des Fußballbundes tagt am Donnerstag. Dann wird eine Entscheidung hinsichtlich des Sachverhaltes des Portugiesen fallen.