In einer Pressekonferenz sprach die umstrittene Trainerautorität über die Gerüchte, dass seine Tage bei den Los Galacticos gezählt  seien. An den Gerüchten sei nichts dran. Doch im Falle eines Abganges dürfte sich vor allem Mesut Özil freuen.

In letzter Zeit drangen mehr schlechte als gute Nachrichten aus dem Lager von Real Madrid an die Öffentlichkeit. Streitigkeiten zwischen Superstar Cristiano Ronaldo und der Klubführung und der Streit zwischen Mourinho und Schlüsselspielern wie Sergio Ramos und Mesut Özil bilden dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Ist die Luft raus?

Es zeigt, dass der anfangs lancierte Teamgeist und die Freude über die gewonnene Meisterschaft in der letzten Saison schnell verflossen sind. Diese miese Stimmung wirkt sich auch auf die Leistung der Mannschaft aus. Derzeit ist man mit nur 29 Punkten weit hinter Tabellenführer FC Barcelona (40 Punkte) auf dem dritten Platz. Platz zwei belegt der Stadt- und Erzrivale Atletico Madrid mit dem türkischen Nationalspieler Arda Turan.

Sportzeitung Marca sieht keine Zukunft für Mourinho in Madrid

Auch in der Champions League ist man derzeit nur auf dem zweiten Platz. Zuletzt hatte man gegen den BVB Dortmund nur das Nachsehen. Und nach dem One-Man-Auftritt am vergangenen Spieltag, als sich Mourinho 20 Minuten vor Spielbeginn auf den Platz stellte und die Pfiffe der unzufriedenen Fans abwartete, soll Klub-Patriarch Florentino Perez endgültig der Geduldsfaden gerissen sein. Er wolle den Portugiesen nicht mehr im Team sehen, so die Sportzeitung Marca. Doch trotz aller Bedenken und Missgunst aus der Real-Führungsriege zeigte sich Mourinho in der Pressekonferenz wenig besorgt:

?Ich mache meine Arbeit und habe derzeit keine Probleme. Ich bin einfach glücklich. Fragt den Klubpräsidenten Florentino, ob er ebenfalls zufrieden mit mir ist. Von nun an werde ich nicht mehr über das Thema sprechen!?

Kein Techtel-Mechtel mit PSG

Nicht mehr und nicht weniger hat der 49-Jährige über die Beziehung zum Präsidenten preisgegeben. Es scheint, als hätte er nichts gegen einen Abgang von den Königlichen. Zumal die Rufe aus der Premier League, immer lauter werden. Aber auch ein Flirt mit PSG wird ihm nachgesagt. Doch auch gegen dieses Gerücht wusste er sich zu wehren: ?Meine einzige Verbindung zu PSG ist, dass sie gegen Porto spielen werden. Da eine der beiden Mannschaften in der nächsten Runde unser Gegner sein könnte, habe ich meine Assistenztrainer nach Paris geschickt, damit sie sich dort ein Bild von beiden Mannschaften machen können. Ansonsten verbindet mich nichts mit PSG.?