Bis zum Spiel gegen Orduspor durften männliche Fenerbahce-Fans nicht ins Sükrü-Saracoglu-Stadion. Nun haben die Kanarienvögel die Saison so richtig eröffnet.

Es lief eine große Vorbereitung für den 11. November. Seit Beginn der Saison durften lediglich Frauen und Kinder die Heimspiele von Fenerbahce aus nächster Nähe anschauen. Die männlichen Gleichgesinnten konnten zumindest in den Spielen der Europa League mit von der Partie sein. Die Süper Lig begann für die Kanarienvögel erst mit der Begegnung gegen Orduspor. Es gab einige Fans, die schon morgens um 9 Uhr aufstanden, um am Sonntagabend ja dabei sein zu können. Die Opferbereitschaft ist bei den Anhängern von Fenerbahce stets groß gewesen. Gelohnt hat es sich mit einem 2:1-Sieg.

Immer wieder Themen für Telegol

Aykut Kocaman konnte es auch nicht so recht mit den Frauen und Kindern haben. Zu wenig und gewöhnungsbedürftig sei die Unterstützung in den Rängen. Wichtig war aber nur immer, dass Kocaman drei Punkte einfahre konnte. Schließlich bahnten sich nach einem Punktverlust heftige Kritiken an, vor allem vom mehrmals "prämierten" TV-Programm Telegol.

Orduspor zu langweilig für die Nächte in anderen Städten

Hector Cuper ließ sich mit seiner Doppelspitze in Kadiköy festnehmen und überließ die Partie der Heimmannschaft. Zwar wird seit Saisonbeginn gut und schön über das Team am Schwarzen Meer geredet, doch das größte Problem, nämlich die Auswärtsschwäche, welche nun erwähnt wird. Zu Hause ist Orduspor unbesiegt, dafür erspielte man in fremden Stadien mickrige vier Zähler.