Der zuletzt heftig kritisierte Selcuk Sahin, äußerte im Interview mit der Fenerbahce-Gazetesi, dass das legändere Ali-Sami-Yen-Stadion von Galatasaray mit und nach seinem Tor abgerissen wurde.

LIGABlatt hat für seine Leser die wichtigsten Abschnitte aus dem Interview zusammengetragen.

Selcuk Sahin unterstrich seine große Anspannung bei den Derbys gegen der ewigen Rivalen Galatasaray und merkte an, dass seine Leistung bei heißen Momenten steigt. "Ich habe in vielen kritischen Spielen wichtige Tore erzielt. Auch bei Spielen, mit denen die Meisterschaft kam, habe ich getroffen.  Ein Fenerbahce-Spieler benötigt gegen Galatasaray keine zusätzliche Motivation. Das Spiel heißt sowieso Fenerbahce gegen Galatasaray. Für mich ist Galatasaray unser ärgster Gegner in der Türkei. Das ist seit 105 Jahren so. Die Atmosphäre motiviert mich natürlich. Ich liebe es, in solchen heißen Situationen zu spielen. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb mir meine Trainer die Chance geben, bei den Derbys zu spielen. Es kann auch sein, dass aufgrund der Atmosphäre meine Performance steigt."

Selcuk Sahin glaubt an das Finale in der Europa League!

"Ich sage es nicht wegen unserer Gruppe, aber es gibt in Europa sehr starke Mannschaften. Ich denke, dass wir ein Team haben, das ins Finale kommen kann. Wir haben dieses Potential gegen Marseille 60 bis 70 Minuten gezeigt. Ich glaube fest daran, dass wir ins Finale kommen können.", so der 31-jährige Mittefeldspieler.

Unvergessliche Momente in Sivas und bei seinem Tor gegen Galatasaray!

"Ich konnte mein Tor gegen Sivasspor nicht vergessen, als wir zum 18. Mal Meister wurden. Wir hatten Galatasaray im Ali-Sami-Yen-Stadion mit meinem Tor 1:0 besiegt. Und das Stadion wurde nach meinem Tor abgerissen. Für mich war dies ein sehr schöner Moment.", sagte der Rechtsfuß der Kanarienvögel.

Appell an die Fans von Sahin

Den letzten Kritiken und scharfen Tönen seitens der Fans, sei Selcuk Sahin schon länger gewohnt. "Für uns sind die Fans eine sehr große Kraft. Sie wirken wie Doping auf uns. Für uns sind ihre Kritiken und Meinungen immer wichtig. Wenn sie uns unterstützten, steigt unsere Chance, Spiele zu gewinnen. Ich bin den harten Kritiken seit zehn Jahren gewohnt, doch ein anderer Spieler könnte vielleicht im Spiel Angst bekommen und sich davor scheuen Bälle anzunehmen. Dann stehen wir mit zehn Mann auf dem Platz. Im Spiel müssen und sollen die Fans uns unterstützten."