Nationaltrainer Abdullah Avci äußerte sich bei NTVSpor über die WM 2014 und zu den, für ihn ungerechten Kritiken, an die türkischen Legionäre.

"Wenn wir die Ergebnisse anschauen, sind wir von unseren Zielen weg entfernt. Trotz den bitteren Niederlagen ist die WM 2014 für uns unverzichtbar. Für mich ist nicht wichtig, bei welchem Verein ein Spieler spielt. Wir achten darauf, was uns ein Spieler geben kann. Daher sind alle Spieler für uns enorm wichtig. Ein Spieler ist für mich zuerst ein Mensch. Es ist respektlos einen Spieler zu kritisieren, obwohl man keine Werte von ihm kennt. Es gibt aber auch konstruktive Meinungen. Allerdings werden manchmal Dinge in die falsche Richtung gezogen. Die Menschen stellen das Bild sehr unterschiedlich dar.", sagte der Nationalcoach bei NTVSpor.

Abdullah Avci akzeptiert Krtik an türkische Legionäre nicht!

"Avci nahm die in Deutschland aufgewachsenen Spieler in Schutz und fokussierte auf die Tatsache, dass die Spieler zunächst Menschen seien. Ich akzeptiere diese Kritiken nicht. Wenn es in Deutschland drei Millionen Türken nicht und drei Türken bei Real Madrid spielen, dann haben wir ein Problem mit der Bildung. Deutschland scheint die Probleme mit dem Bezug auf die Bildung gelöst zu haben. Daher bin ich nach Deutschland gegangen um meine Analysen zu machen. Wir behandeln die türkischstämmigen und in Deutschland aufgewachsenen Spieler ungerecht. Diese Spieler verzichten auf ihre Rechte und behalten die türkische Staatsangehörigkeit. Wir verfolgen in Deutschland 1786 Spieler. Davon kamen 160 aus der U15 in die A-Mannschaft. Das sind Jugendliche, die eine gute Bildung und Erziehung erhielten."