Am dritten Spieltag der Champions League empfing Galatasaray den CFR Cluj im eigenen Stadion. Auf Grund starkem Regen war das Spielfeld nahezu unbespielbar. Cluj ging mit einem Eigentor von Dany (19.) in Führung. Die Antwort der Löwen kam durch Burak (76.)

Die vielen Verletzten bei Galatasaray hatten zur Folge, dass Terim mit sieben ausländischen Spielern auflaufen musste. Folglich war auch seine Aufstellung im Gegensatz zum Spiel gegen Genclerbirligi verändert.

Dany mit Eigentor 0:1

Trotz dem Regen zeigten beide Mannschaften, dass sie unweigerlich für einen Sieg spielten. In der ersten Halbzeit allerdings hatte Cluj das Quäntchen mehr Glück. Nach einem Konter über die linke Seite flankte Camora den Ball in den Gala-Strafraum. Der Ball traf Dany unglücklich und landete noch unglücklicher im eigenen Netz der Löwen.

Desaströser Rasen

Der unerwartete Rückstand versetzte Galatasaray in einen Panikzustand. Gleichzeitig hieß die einzige Devise munter weiter zu stürmen. Doch der schwer bespielbare Rasen ließ keinen Kombinationsfußball zu. Vielmehr versuchte man den Ball so schnell wie möglich durch hohe Bälle in den gegnerischen Strafraum zu befördern.

Cluj nur noch mit zehn Mann

Eine weitere Alternative war eine Standardsituation. Genau in solch einer Situation (25.) hinderte Aguirregaray die ordentliche Ausführung durch Galatasaray und wurde mit einer gelben Karte bestraft. Nach nur drei! Minuten erhielt er durch ein hartes Foul an Selcuk Inan die zweite Gelbe und musste folglich das Spielfeld verlassen.

Melo vergibt Elfmeter

Das Glück des Tüchtigen könnte man die Elfmeterentscheidung des italienischen Schiedsrichters in der 34. Minute nennen. Doch Melo vergab die Gelegenheit den Ausgleich zu erzielen. Den schwachen Elfmeter hielt Keeper Felgueiras, der an diesem Abend ein klasse Spiel hinlegen sollte.

Elmander schwer verletzt

Als wäre dies nicht genug, verletzte sich Elmander nach einem Zweikampf und machte Platz für Emre Colak. Das tragische an dieser Auswechslung war, das Hamit Altintop nur wenige Minuten zuvor für Burak Yilmaz ausgewechselt wurde.

Cluj dichtet hinten ab

Die zweite Hälfte zeichnete sich durch eine Fünfer-Abwehrkette von Cluj aus. Mit alle Mann in der eigenen Hälfte versuchte man den zahlreichen Angriffen der Löwen Stand zu halten. Die Löwen dagegen stürmten im Minutentakt, ohne wirklich gefährlich zu werden.

Burak bringt das 1:1

Die Erlösung kam erst in der 76. Minute durch Burak Yilmaz? Kopfball. Die Vorbereitung lieferte der überaus aktive Amrabat. Dieses Tor war zu gleich das  erste Tor der Löwen im laufenden Turnier.

Nach dem Ausgleich erfüllte die Arena eine regelrechte Euphorie. Die Fans glaubten nun an einen Sieg. Doc der Rückhalt der Fans brachte das erhoffte Tor für den Sieg nicht mit sich. Folglich endete die Schlammschlacht unter strömendem Regen mit einem 1-1-Unentschieden.

Damit belegt Galatasaray weiterhin mit nur einem Punkt den letzten Tabellenplatz.