Gemäß der Meldung der türkischen Nachrichtenagentur DHA, haben sich die Schwarzen Adler vor Monaten mit dem Advokaten von Matteo Ferrari eine schriftliche Einigung erzielt. Klubpräsident Fikret Orman kündigte heute an, gegen die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes Widerspruch einzulegen.

Vor einigen Tagen entschied der Internationale Sportgerichtshof in der Schweiz, dass der 13-fache türkische Meister 7,8 Millionen Euro an seinen früheren Spieler Matteo Ferrari bezahlen muss. Obwohl der Vizepräsident Ahmet Nur Cebi gestern sagte, dass die juristische Entscheidung unkorrigierbar gefallen sei und daher die Millionenzahlung vorgenommen werden muss (LIGABlatt berichtete), meldete heute die Nachrichtenagentur DHA eine temporäre schriftliche Einigung zwischen Besiktas und Matteo Ferrari. Demnach hat sich der Klub am Dolmabahce-Palast vor etwa fünf Monaten mit Ferrari auf eine Zahlung von 4,18 Millionen Euro geeinigt. Der italienische Spieler nahm das Angebot und den Zahlungsplan von Besiktas an. Doch der Anwalt von Ferrari wollte die Millionenforderung in einem Zug ausbezahlt haben und löste die Einigung wieder auf – die Klage vor dem CAS wurde also nicht zurückgenommen!

Fikret Orman will gegen die CAS-Entscheidung Widerspruch einlegen

"Wir haben mit dem Anwalt von Ferrari oft gesprochen. Auch Tamer Kiran hat in Italien mit ihm (Anm. d. Red. Matteo Ferrari) ein Gespräch geführt. Allerdings konnte kein gemeinsamer Nenner gefunden werden. Die Forderungen stiegen. Der Spieler hatte eine steuerliche Forderung von uns. Es ging um einen Betrag von  rund 15 Millionen Euro nach Steuern. Wir werden jetzt vor dem höchsten Gericht der Schweiz gegen die CAS-Entscheidung Widerspruch einlegen."