Besiktas muss nach dem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) an Matteo Ferrari 7,8 Millionen Euro überweisen. Das trifft den ohnehin finanziell angeschlagenen Klub am Dolmabahce-Palast wie ein Schlag ins Gesicht.

Matteo Ferraris Vierjahresvertrag wurde am Bosporus vorzeitig aufgelöst und damit landete der Fall mit der Motivation des italienischen Abwehrspielers vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in der Schweiz. Nach etwa einem Jahr Bearbeitungszeit, sprach sich der Sportgerichtshof im brisanten Rechtsstreit für Matteo Ferrari aus und verdonnerte Besiktas zu einer Strafzahlung von 7,8 Millionen Euro. Die Adler müssen damit in den nächsten 30 Tagen die Zahlung an den Advokaten von Ferrari vornehmen. 

Ahmet Nur Cebi: "Wir müssen die Zahlung vornehmen und haben keine juristische Möglichkeit!"

Der Vizepräsident der Schwarzen Adler, Ahmet Nur Cebi, bestätigte das ausgesprochene Urteil zu Gunsten von Ferrari und fügte hinzu: "Wir haben diesen Fall verloren. Wir werden 7,8 Millionen Euro an Ferrari überweisen. Wir warten auf die offiziellen Unterlagen des Internationalen Sportgerichtshofes. Nach Erhalt der Unterlagen werden wir die Zahlung vornehmen. Wir können kein Widerspruch einlegen und müssen Ferrari diesen Betrag auszahlen."