Im Rahmen des 107. Jahrestages des Galatasaray Sportklubs sprach Ünal Aysal, Vorstandsvorsitzender bei Galatasaray, in seiner Ansprache über die Geschichte des Sportklubs und forderte alle Anhänger auf, eine Einheit zu werden.

LIGABlatt hat Ausschnitte aus Aysals Rede zusammengetragen:

Zu Beginn der Rede bedankte sich Aysal beim Gründer des Sportklubs, Ali Sami Yen: ?Es ist eine besondere Ehre solch ein Erbe anzutreten. Mein Dank gilt allen Gründervätern unseres ehrwürdigen Vereins. Wir betreten in kürze unser 108. Jahr als Verein und deshalb  möchte ich alle Mitglieder und Anhänger dazu ermutigen, sich mit der Geschichte und der Verantwortung des Klubs vertraut zu machen.?

?Selbst in den schwersten und dunkelsten Zeiten war Galatasaray ein Zeichen für Hingabe, Freundschaft und Brüderlichkeit. Mit diesen Eigenschaften konnten wir unzählige Siege erringen und werden dies auch weiterhin tun.?

?Deshalb habe ich ein Bitte an alle Galatasaray-Anhänger: Als Teil dieser wunderbaren Gesellschaft sollten wir uns von unseren eigenen Interessen trennen und uns gänzlich dem Fortbestehen der Mannschaft widmen (Vor wenigen Wochen machten sich Gerüchte breit, dass Aysal mit selbstsüchtigen Vorstandsmitgliedern zu kämpfen habe, die seine Arbeit bei den Löwen erheblich behindern würden, indem sie kräftig für Gegenwind sorgten. Deshalb galt das Galatasaray-Lager lange Zeit als verstritten.)

Wir müssen wichtige Reformen einleiten. Allein durch diese Reformen werden wir unsere eigentliche Identität wieder erlangen und neuen Zielen entgegen streben können. (Erst kürzlich kündigte Aysal an, die Anzahl der Vorstände auf maximal sieben abzubauen, damit Entscheidungen kompetenter und schneller getroffen werden. Derzeit sind es 17 Vorstände)?

Die äußerst emotionale Rede beendete Aysal mit dem Galatasaray-Bekenntnis: ?Es lebe der Galatasaray-Geist, es lebe Galatasaray und die sportliche Brüderschaft ? Es lebe Galatasaray!?