Jetzt können die Kanarienvögel ordentlich durchatmen. Mit den Toren von Caner (12.), Dirk Kuyt (71. / 76.) und Sow (92.) besiegt Fenerbahce den unangenehmen Gegner aus Rumänien. Den Ehrentreffer für Vaslui erzielte Niculae in der 14. Minute.
Fenerbahce stand an diesem Abend unter starkem Zugzwang. Nach dem 1:1 Unentschieden vor heimischem Publikum drohte das Ziel der Champions League-Teilnahme sich zu zerschlagen.
Von der ersten Minute an dominierte Fenerbahce das Spiel. Besonders die beiden Flügelspieler Gökhan Gönül und Caner Erkin spielten dem Gegner den Kopf schwindelig. Alle gefährlichen Angriffe der Kanarienvögel erfolgten über die Flügel.
Caner Erkin zum 0:1
Wie auch der Führungstreffer durch Caner in der 12. Minute, der die hervorragende Hereingabe von Gönül per Kopfball verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt schien die Rechnung von Trainer Kocaman mit dem offensiven Angriffspiel aufzugehen.
Vaslui wehrt sich 1:1
Doch der Hausherr ließ sich so leicht nicht in die Schranken weisen. Erneut war es eine Hereingabe aus dem rechten Flügel, der die komplette Abwehrreihe von Fenerbahe durchquerte und Niculae fand. Dieser hämmerte den Ball ohne zu zögern an Volkan vorbei ins Tor zum Ausgleichtreffer.
Die erste Halbzeit endete mit dem 1:1 Unentschieden. Somit waren die Karten für diesem Abend erneut gemischt.
Elfmeter für Vaslui – Volkan Demirel Held des Abends
Die zweite Halbzeit begann mit einem Schreck für Fenerbahce. Nach einem Freistpß von Vaslui monierten die Rumänen auf ein Handspiel von Caner Erkin im Strafraum und bekamen den Strafstoß. Den Elfmeter von Kapitän N’Doye parierte aber Nationaltorwart und Held des Abends Volkan Demirel. Dieser Elfmeter sollte das Schicksal des heutigen Abends grundlegend ändern.
Kuyt mit dem 1:2
Fenerbahce erkannte die Gefahr und mobilisierte die letzten Reserven und verlagerte das Spiel fast komplett auf die Hälfte des Gastgebers. Doch die Erlösung sollte erst in der 71. Minute durch einen Treffer von Kuyt kommen. Der Niederländer hämmerte den Ball nach einer Hereingabe von Gökhan Gönül in den rechten Winkel.
Doppelpack für Kuyt 1:3
Doch im Gegensatz zum ersten Führungstreffer setzte Fenerbahce nach und erzielte erneut durch den Neuzugang Dirk Kuyt das 1:3. Ausgangspunkt war ein Freistoß, ausgeführt von Alex in der 76. Minute.
Sow mit dem 1:4
Den Schlusspunkt setzte allerdings Moussa Sow, der für Kuyt ins Spiel kam. Dass er trotz der Verpflichtung des Niederländers nicht zur zweiten Garde gehört, bewies er mit seinem Gewaltschuss aus gut 25 Metern, den er in den rechten Winkel zum 1:4 versenkte – unhaltbar für Keeper Coman.
Das Spiel endete mit dem Endergebnis von 1:4. Fenerbahce erteilte der rumänischen Mannschaft eine Lektion, die bis dato auf heimischem Terrain gegen keine ausländische Mannschaft verloren hatten.


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