Lange Zeit mussten sowohl die Löwen vom Bosporus als auch Nordin Amrabat gegen den Widerstand Kayserispors ankämpfen. Nun gelang es Galatasaray den Marokkaner zu verpflichten.

Über ein Jahr lang hat man versucht den 25-jährigen von Kayserispor zu erlösen. Dabei war das Überreden des Marokkaners die geringste Hürde, denn der Nationalspieler hatte schon in etlichen Interviews seine Liebe zum großen Club aus Istanbul bekannt gegeben. Das Problem war allerdings die Tatsache, dass vor allem der Vorstand Kayserispors den linken Flügel für keinen Preis an Galatasaray verkaufen wollte. Nach vielen Strapazen und Bemühungen hat es Amrabat geschafft, sich von seinem laufenden Vertrag ablösen zu lassen. Nachdem Kayserispor das Angebot von 7,5 Mio. ? abgelehnt hatte und Amrabat seine Unzufriedenheit während den Trainingseinheiten mit seiner Unlust zur Schau stellte, sahen sich Süleyman Hurma und Trainer Shota Arveladze gezwungen die Verhandlungen mit Galatasaray wieder einzuleiten.

Kayserispor gibt nach

Nachdem man sich vor etwa einer Woche zusammen gesetzt hatte und die Ablösebedingungen klären musste, da der Ex-Club des Marokkaners, PSV Eindhoven, einen bestimmten Anteil der Ablösesumme erhalten sollte, haben sich die Mannschaften geeinigt. Anschließend kam Nordin Amrabat nach Istanbul, wo er seinen Wechsel an die Galatasaray-Anhänger verkündete. Seitdem war die offizielle Bekanntgabe des Wechsels nur eine Frage der Zeit.

5-Jahres-Vertrag bei den Löwen 

Auf diese Frage kam die Antwort vor wenigen Stunden. Der 25 Jahre junge Marokkaner wird für eine Summe von 8 Mio. ?, wovon 600.000 ? an den PSV Eindhoven gehen, von seinem laufenden Vertrag mit Kayserispor abgelöst. Mit einem Fünf-Jahres-Vertrag ab der Saison 2012-2013 soll Amrabat einen Jahresgehalt ab 1.000.000 EUR – saisonweise um 100.000 ? aufsteigend –  erhalten. Für jede bestrittene Partie soll er zudem eine Prämie von 17.500 ? einnehmen. Der als potenzieller Stammspieler angesehene Amrabat wird außerdem die Rückennummer 53 tragen. Die Fans von Galatasaray sind äußerst zufrieden mit dieser Verpflichtung.