Der türkische Nationalspieler hat gegenüber einem Jugend-Sportmagazin brisante Aussagen über den türkischen Fußball gemacht. Dabei bekamen die Fans das meiste Fett ab.

LIGAblatt.de hat die Aussagen des 25-Jährigen zusammengetragen:

?Die spanischen Fans begreifen den Fußball besonders gut. Sie verstehen, welche Leistung auf dem  Platz vollbracht wird.?

?In der Türkei dagegen haben die meisten Fans keine Ahnung vom Fußball. Sie können oft nicht nachvollziehen was auf dem Platz geschieht.?

?Ich kann meine Fußballkollegen aus der Türkei nur dazu raten, den Schritt nach Europa zu wagen. Koste es was es wolle. Dabei spielt es keine Rolle, zu welcher Mannschaft man wechselt. Es muss nicht immer Atletico Madrid, FC Barcelona oder Real Madrid sein.?

Ein Mann muss zu seinem Wort stehen

?Ein Fußballer muss einen guten Charakter haben. Dazu gehört, dass er ein Mann seines Wortes sein muss. Ich erinnere mich gut, als ich bei Galatasaray jährlich 180.000 TL bekam und dann ein Angebot von Ersun Yanal hatte. Er bot mir an, für eine Transferprämie von 35.000 TL und einem Monatsgehalt von 2.500 TL für Manisaspor zu spielen. Als Bülent Korkmaz, damals der Trainer von Kayeri Erciyes, mir ein weitaus größeres Angebot machte, habe ich abgelehnt. Ich sagte ihm, dass ich Ersun Yanal bereits zugesagt hatte. Er hat es mit Verständnis aufgenommen. Wie wichtig es ist, zu seinem Wort zustehen, habe ich von großen türkischen Fußballern wie Arif Erdem, Bülent Korkmaz und Okan Buruk gelernt.?