Nach den Niederlanden und zuletzt Deutschland (durch den DFB) sperrt nun auch Österreich seine Stadien für türkische Fußballmannschaften. Durch die neuen Maßnahmen sollen Ausschreitungen aus Seiten der türkischen Hooligans verhindert werden.

Sicherlich ist diese Entscheidung eine hiesige Schmach für alle fußballbegeisterte Türken. Randale und bengalisches Feuer gehörten die Jahre hinweg zum Standardrepertoire der türkischen Hooligans. Besonders die Eurotürken (türkischstämmige Bürger in Europa) haben es sich nun selbst zu verdanken, dass sie in halb Europa unerwünscht sind.

Ausbaden müssen es aber auch die Vereine. Galatasaray zum Beispiel plante zwei Testspiele während des zehntägigen Trainingslagers in Österreich. Aber auch Fenerbahce ist in Bedrängnis gekommen. Ganz zu schweigen von Besiktas, das ein Testspiel gegen den englischen Meister Manchester City eingeplant hatte. Fatih Terim hat aber bereits angedeutet, dass die Testspiele in die Schweiz verlegt werden könnten. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Eidgenossen es den Nachbarn nicht gleich tun.