Die türkische Presse behauptet nun, dass der DFB hat den türkischen Mannschaften nun ein Verbot aufgelegt habe. Demnach dürfen weder Fenerbahce, Galatasaray noch Besiktas Vorbereitungsspiele in Deutschland bestreiten. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach schockt mit dieser fragwürdigen Entscheidung die Fußballnation Türkei.

Als Auslöser dieser höchst fragwürdigen Regelung wurden die durch türkische Fußballfans eingeleiteten Krawalle und Ausschreitungen nach den Testspielen der türkischen Nationalmannschaft angegeben. Die böse Überraschung wurde erst durch die von den türkischen Vereinen beauftragten deutschen Organisatoren aufgedeckt.

Polizei und Kommunen geben grünes Licht

Dabei hatte die Polizei allerdings ihren Segen gegeben und die örtlichen Gemeindeverwaltungen rieben sich im Vorfeld sogar die Hände, weil sie sich mit den Fußballbegegnungen erhöhte Einnahmen für die Kommunen versprachen.

DFB stellt sich quer

Doch das alles interessierte den DFB nicht. Für den Deutschen Fußballbund zählen in diesem Fall nur die Zuschauer die den Fußballplatz betreten, die ins Spielgeschehen geworfenen bengalischen Feuer und die nicht ausreichende Anzahl an Sicherheitskräften.

Trabzonspor und Fenerbahce als Hauptbetroffene

In erster Linie sind die Spiele von Fenerbahce und Trabzonspor betroffen. Genauer geht es um die Spiele Ürdingen-Trabzonspor, Willem II-Trabzonspor, Fenerbahce-Mallorca und St Pauli-Fenerbahce.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach mit einem Blick zum Nachbarn Niederlande?

Die Entscheidung  des DFB rund um den Präsidenten Wolfgang Niersbach dürfte aber keine allzu große Überraschung darstellen. Immerhin verhängte die Niederlande bereits im vergangenen Jahr als erstes Land eine Sperre für türkische Teams. Die Sperre dauert auch dieses Jahr an.