LIGABlatt sprach mit Christian Gruber, dem Leiter der PR- und Pressestelle des 1. FC Kaiserslautern, über den Inhalt der Email an Galatasaray und den aktuellen Stand der Dinge beim Transfer von Olcay Sahan.

Im Gespräch zeigte sich Christian Gruber erstaunt, dass die vertrauliche Email an die Galatasaray-Führung den Weg zur Öffentlichkeit fand. Zudem fügte er hinzu, dass die eigentliche Nachricht auf Englisch geschrieben war und deshalb der Inhalt beim Übersetzen ins Türkische falsch aufgenommen wurde.

Ferner setzte er hinzu, dass die Nachricht in diesem Sinne nichtig sei und betonte, dass die Transfergespräche andauern.

Sei es dahingestellt, ob der Vorstandsvorsitzende der Teufel, Stefan Kuntz, die Türken mit einer Email scharf kritisiert hat oder nicht. Im Endeffekt gelang eine streng vertrauliche Email an die Öffentlichkeit und zeugt deshalb trotz aller Polemik für ein leichtsinniges wenn nicht gleich unprofessionelles Verhalten von Galatasaray. Dieser Fehler steht im direkten Kontrast zu Ünal Aysal?s Ambitionen, den Verein in den nächsten Jahren zum besten Klub Europa?s auszubauen.