Nach dem Rücktritt von Galatasaray vom Olcay Sahan-Transfer soll sich der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern, Stefan Kuntz, über das unprofessionelle Verhalten des türkischen Meisters beschewert haben. In einer E-Mail soll er seinem Ärger Luft gemacht haben.

Die türkische Presse brachte heute Morgen die angebliche Email von Kuntz an die Galatasaray-Führung in den Umlauf:

Wir waren uns in allen Punkten einig. Doch am Ende seid ihr zurückgetreten. Was soll ich ab diesem Zeitpunkt von Sahan erwarten? Wie soll er mit dieser Einstellung noch Leistung erbringen

Wir hatten Galatasaray als großen und traditionsreichen Verein in Erinnerung. Ihr hattet euch mit meinem Spieler in allen Punkten geeinigt. Sahan kam zu mir und teilte mit, dass er den 1.FC Kaiserslautern verlassen wolle. Schweren Herzens willigten wir ein und setzten uns mit euren Vertretern an einen Tisch, um den Transfer zu besprechen. Die Verhandlungen verliefen positiv und eine Einigung wurde erzielt. Wir sind von zwei Millionen auf eine Millionen heruntergegangen. Ihr habt euer Wort nicht gehalten. Welche Leistungen könnte ich von Sahan noch erwarten?

(Anmerkung der Redaktion: Nach einem Gespräch mit Christian Gruber, dem Leiter der PR- und Pressestelle des 1. FC Kaiserslautern, stellte sich der Inhalt der Email in dieser Form als falsch heraus. Stefan Kuntz habe diese Aussagen nicht gemacht. Ferner sei die Email streng vertraulich gewesen und hätte die Öffentlichkeit nicht erreichen dürfen. Er fügte noch hinzu, dass die Transfergespräche für Sahan andauern würden.)