Die neue Ausländerregelung für die Saison 2014/15 lässt die Vereine bereits jetzt umfangreiche Maßnahmen ergreifen. Besonders Galatasaray hapert an den vielen Ausländern.

Fatih Terim hat es fest vorgeschrieben: Am 4. Juli beginnt der Trainingsbetrieb in den Metin Oktay Trainingsanlagen. Doch bis zum 25. Juni sollen laut Ünay Aysal, dem Präsidenten des Klubs, die Transfervorhaben abgeschlossen sein, damit der komplette Kader auf die kommende Mammutaufgabe der Champions League eingestimmt werden kann.

Neue Regelung dämpft Euphorie

 

Dieses Vorhaben wird nun mit der neuen Regelung des türkischen Fußballverbandes erschwert. Ab der Saison 2014/15  dürfen nur noch fünf (anstatt sechs) ausländischen Spielern auf dem Feld und weitere drei ausländischen Spieler unter Vertag stehen.

Da mit Stancu, Culio und Pinto gleich drei ausländische Spieler in den Kader zurückkehren scheint nur noch wenig Luft nach oben zu bleiben. Da bereits weitere ausländische Spieler für die Verstärkung des Kaders geplant sind, müssen unweigerlich ein paar Köpfe rollen, um Platz für die Neuen zu machen.

Ein Jahr Galgenfrist

Doch zu aller Beruhigung tritt die Regelung erst in einem Jahr in Kraft. Auf der anderen Seite können den neuen Spielern nur langjährige Verträge angeboten bekommen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit in die Höhe treibt, dass Altlast wie Stancu, Pinto, Riera oder Baros spätestens in er übernächsten Saison einen neuen Arbeitgeber suchen werden müssen.

Terim richtet Blicke auf türkische Talente

Ungeachtet dessen, hat Terim bereits umfangreichen Maßnahmen eingeleitet, um talentierte Jungspieler in den Kader zu holen. Erste Ergebnisse liegen bereits vor. Mit Taylan von Bucaspor hat man bereits einen potentiellen Nachfolger für Selcuk Inan gefunden.