Aus dem engeren Umfeld von Galatasaray wurde nun bekannt, dass Hamit Altintop einen Transfer zu Galatasaray nicht in Betracht zieht. Ali Dürüst soll die Verhandlungen mit Reza Fazeli abgebrochen haben. Zuletzt verlangte Hamit vier Millionen Euro jährlich, im Falle eines Transfers.

Was macht man, wenn man eigentlich Nein sagen möchte, aber es aus falscher Höflichkeit nicht kann. Falls man im Fußball tätig ist, gibt es eine bewehrte Formel: Als Spieler wird die Forderung in die Höhe getrieben und als Verein dagegen macht man einem Spieler ein unverschämt niedriges Angebot.

Fenerbahce schickt Emre in die Wüste 

Beispiele sind zahllos. Fenerbahce hat es eindrucksvoll mit Emre Belözoglu vorgemacht. Der Mittelfeldakteur sprach sich deutlich  gegenüber der Presse aus, dass er seine Karriere bei Fenerbahce beenden wolle und deshalb eine Vertragsverlängerung anstrebe. Die Vereinsführung, die ganz und gar nicht an eine Verlängerung denkt, behilft sich mit eben diesem Trick. Fenerbahce halbiert das ursprüngliche Jahresgehalt von Emre und stellt es ihm frei, zu gehen oder zu bleiben. Das Ergebnis liegt auf der Hand. Emre wird in der kommenden Saison in Madrid spielen.

Hamit Altintop und Galatasaray – Nichts als ein Sommerflirt

Ähnlich erging es Galatasaray mit Hamit Altintop. Fatih Terim pflegt ein väterliches Verhältnis mit Hamit Altintop. Als Terim nach einer miserablen Saison in Madrid mit einem Angebot kommt, ist die Antwort bereits klar: Nein. Doch wer kann schon Terim?s Angebot ablehnen? Die Lösung? Reza Fazeli soll als Entschuldigung hinhalten und den geldgierigen Manager spielen, um die Verhandlungen in die Leere zu führen. Das soll ihm nun gelungen sein.