Fenerbahce führt die Transfergespräche über Joseph Yobo fort. Doch die von den Engländern geforderten drei Millionen Euro sprengen den finanziellen Rahmen von Fenerbahce. Nun sollen Neuverhandlungen das ersehnte Ergebnis liefern.

Seit zwei Jahre spielt Joseph Yobo für Fenerbahce, allerdings nur auf Leihbasis. Da der Nigerianer nicht mehr wegzudenken ist, will man den letzten Schritt gehen und die Ablöse bezahlen.

Das Problem dabei ist, dass Yobo mit einem Dreijahresvertrag an Everton gebunden ist. Als Ablösesumme verlangt Everton drei Millionen Euro. Fenerbahce ist dagegen bereit, nur 1,5 Millionen Euro für den Abwehrtitanen zu bezahlen.

Wie wertvoll Yobo für die Mannschaft ist, zeigen die folgenden Zahlen:

In den vergangenen zwei Saisons hat Yobo 64 von 68 möglichen Spielen für die Kanarienvögel bestritten. Insgesamt gelangen ihm zwei Tore. Die weitaus beeindruckendere Statistik ist seine Anzalh von gelben oder roten Karten. Als Abwehrspieler hat er in zwei Jahren nur 5 gelbe Karten gesehen. Mit Rot wurde er nicht bestraft.

Fenerbahce täte sicherlich gut daran, den Transfer so schnell wie möglich zu beenden. Denn einen Spieler zu finden, der fast keine Karten sieht und dazu fast verletzungsfrei ist, scheint in der verbleibenden Frist unmöglich.

Yob fordert Dreijahresvertrag

Derzeit befindet sich Yobo im Trainingslader der nigerianischen Nationalmannschaft. Nach seiner Rückkehr erwartet er eine Einigung der Klubs. Im Falle eines Transfers soll er einen Dreijahresvertrag verlangen.