Der Präsident der Löwen sprach mit der türkischen Tageszeitung ?Milliyet? über die Transfervorhaben von Galatasaray. Dabei forderte er die Abschaffung der 6+2+2 Regelung.

Auf Grund von privaten Angelegenheiten befand sich Ünal Aysal in Luxemburg.  Dort beantwortete er die Fragen. Neben viel Kritik an den Verband gab es auch hoffnungsvolle Worte für Fans. Ligablatt.de hat die Aussagen zusammengetragen:

Abschaffung der 6+2+2 – Regelung

?Die 6+2+2 Regelung ist in meinen Augen eine völlig falsche Richtung und muss so schnell wie möglich abgeschafft werden. Die Begrenzung für ausländische Spieler lässt die Preise für Spieler mit türkischem Pass in die Höhe treiben. Deshalb sind für uns türkische Spieler von besonderem Wert. Jedoch ist derzeit ein Transfer von heimischen Spielern unwahrscheinlich. Wenn wir als Galatasaray Interesse an einem Spieler zeigen, wird das Drei- bis Fünffache der eigentlichen Ablösesumme verlangt.?

?Wir möchten bis zum 25. Juni unsere Transfervorhaben beenden. Unser Ziel ist es dabei, alle Unterschriften auf einmal zu holen. Wenn sie mich fragen, ob das überhaupt möglich ist, kann ich nur sagen, dass wir trotz alldem schaffen wollen.?

Adebayor ist längst vergessen

?Es stimmt, an Adebayor hatten wir Interesse gezeigt. Doch dieses Kapitel ist für uns seit langem geschlossen. Seine Gehaltsvorstellungen waren zu hoch und wie ich bereits mitbekommen habe, hat er sich mit einem Klub geeinigt.?

Hamit?s Transfer steht auf der Kippe

?Der Fall Hamit Altintop ähnelt sich in einer gewissen Art und Weise dem von Adebayor. Hamit möchte gerne bei uns spielen. Auch Real Madrid als Klub hat grünes Licht für diesen Transfer gegeben. Doch der iranische Manager von Hamit Altintop, Reza Fazeli, treibt die Verhandlungen in die Engen. Falls er nicht alsbald von seiner Haltung abrückt, sehen wir uns gezwungen, die Verhandlungen abzubrechen.?