Der marokkanische Nationalspieler Nordin Amrabat, der derzeitig bei Kayserispor unter Vertrag steht, hat sich ein weiteres Mal über den Vorstand seiner aktuellen Mannschaft beschwert. Mit voller Gewalt möchte man seinen Wechsel zu Galatasaray, den man ihm versprochen hatte, verhindern.

Das sich zur Zeit im Trainingslager der marokkanischen Nationalmannschaft befindende Talent beklagt sich wegen seinem Vorstand. Schon seit längerer Zeit wird der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler von Galatasaray aus näherer Sicht betrachtet. Man hat Kayserispor sogar bereits mehrere Angebote gemacht, die allerdings immer wieder abgelehnt wurden. "Amrabat ist unser Spieler und er wird den Klub nicht verlassen," hieß es immer wieder.

Verhandlung es nach der Saison

Man hatte sogar eine Klageschrift an den Disziplinausschuss geschrieben, Galatasaray würde Amrabat verunsichern. Galatasaray hatte sich anschließend zurückgezogen und nach späterer Zeit eine Gutmachung gefordert, man hätte niemandem schaden wollen. Nachdem sich die Lage beruhigt hatte und man erneut direkten Kontakt aufnahm, soll Kayserispor die Verhandlungen erlaubt haben. Voraussetzung war, dass man das Ende der Saison abwarten müsse.

"Ich werde mich bei der FIFA beschweren"

Nun klagt der Marokkaner, sein Manager habe ihm mitgeteilt, dass die Löwen weiterhin an ihm interessiert sind. Der Vorstand von Kayserispor soll diese Nachricht allerdings verneinen. "Man hat es mir versprochen. Nach der Saison sollte ich mit möglichen Angeboten verhandeln dürfen. Auch Trainer Shota Arveladze hat es mir versprochen. Wenn es sein muss, gehe ich zur FIFA und beschwere mich dort," sprach Amrabat.

Wie die Sache ausgehen wird, steht noch in den Sternen geschrieben. Wird sich Galatasaray den so lange ersehnten Traum von Amrabat erfüllen können? Ganz so einfach wird es Kayserispor ihnen nicht machen lassen, so scheint es zu mindest.