Der Präsident der Löwen, Ünal Aysal, hatte in einem Interview bereits erwähnt. Dass Juventus Turin die wenigsten Probleme bereitet. Vielmehr sei es Melo, der noch umzustimmen ist.

Melo hat eine hervorragende Saison bei Galatasaray gespielt. Er kam als gebrandmarkter Spieler aus Italien und schaffte es innerhalb einer Saison seinen neuen Karriererekord mit 10 Toren aufzustellen. Plötzlich war der Brasilianer in aller Munde und Gerüchte über seinen Abgang machten die Runde.

Ist Liebe käuflich?

Weder Galatasaray noch Melo könnten sich wohl mit diesem Gedanken anfreunden. Denn mit Melo haben die Galatasaray-Fans einen neuen Publikumsliebling bekommen und Melo darf sich dafür  über ein Jahresgehalt von 4,5 Millionen Euro freuen ? ganz zu schweigen von der Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird.

Ünal Aysal macht weiter mit dem Sparkurs

Von der ?Idylle? gänzlich unbeeindruckt hat Ünal Aysal, ganz im Sinne seiner neuen Finanzpolitik, dem Brasilianer neue Bedingungen vorgelegt.

Um das Gleichgewicht bei der Verteilung der Gehälter nicht zu verletzen, soll Melo auf einen beachtlichen Teil seines letztjährigen Gehaltes verzichten.  Er soll das Gleiche verdienen wie Selcuk Inan. Der fixe Teil seines Gehaltes soll von 3,3 Millionen Euro auf 2 Millionen Euro verringert werden. Dagegen soll die Spielprämie von 30.000 Euro unverändert bleiben.

Entscheidungsfrist bis 31. Mai

Nun hat Melo bis zum 31. Mai Zeit, um seine Entscheidung bekannt zu geben. Falls er sich auf die neuen Bedingungen einlässt, wird Galatasaray die Ablöse für den Brasilianer bezahlen. Sollte man sich nicht einigen können, könnte der Stadtrivale Fenerbahce den Löwen ein Schnippchen schlagen und Melo verpflichten.